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(S)TÜRMisches

Aprilwetter gut und schön, aber was die Natur in diesen Tagen mit uns macht, das ist schon eine Zumutung. Dicke Schneeflocken fallen vom Himmel während Ihr Kronkauz diese Zeilen schreibt. Mittags gab es Graupelschauer, nachdem er schon gehofft hatte, dass der Sonnenschein des späteren Vormittags noch ein paar Stunden anhalten würde. Aber selbst der wärmt nicht wirklich. Dazu ist der immer wieder auffrischende Wind einfach zu schneidend und kalt. Wer am Dienstagmorgen sehr früh aus dem Haus musste, um mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, durfte sich sogar noch einmal im Eiskratzen üben. In der Nacht hatte sich wieder ein eisiger Überzug auf der Windschutzscheibe gebildet. Oberhöchstädter Tennisfreunde, die sich darauf gefreut hatten, ihre in den letzten Monaten von Grund auf erneuerte Anlage hinter dem Kindergarten an der Schönen Aussicht wieder in Betrieb nehmen zu können, die sie am Sonntag mit einem stimmungsvollen Fest – allerdings vorwiegend im Clubhaus – eröffnet hatten, mussten sich wieder ins Auto setzen und nach Steinbach fahren, um in der dortigen Halle ihrem Sport nachzugehen. Die Hallenschuhe können sie immer noch nicht in den Keller verbannen. Apropos Tennispark Steinbach: Für den neuen Taunuskrimi „Die Lebenden und die Toten“ nach dem Roman von Nele Neuhaus sucht das ZDF noch sportliche Komparsen, die vor der Kamera ihr Können zeigen wollen. Am Dienstag, 10. Mai, wird dort nämlich eine entscheidende Szene des Films gedreht, erfuhren die Oberhöchstädter Tennisspieler durch einen Handzettel, der an der Rezeption ausliegt. Wer endlich einmal im Fernsehen zeigen will, was sportlich in ihm steckt, muss allerdings einen ganzen Tag Zeit mitbringen und sich vorher den kritischen Augen des Castingteams stellen. Es erbittet nämlich per E-Mail nicht nur ein aktuelles Porträt- und ein Ganzkörperfoto, sondern will auch noch wissen, wie alt und wie groß der Bewerber oder die Bewerberin ist, welche Konfektionsgröße er oder sie trägt und wie viele Jahre er oder sie schon Tennis spielt. Schließlich kann man den Fernsehzuschauern nicht jeden begeisterten Tennisspieler präsentieren. Einen guten Eindruck soll er (oder sie) schon machen. Nicht zum ersten Mal wird dort übrigens ein Krimi gedreht. Zu Zeiten, als Hannelore Elsner noch Frankfurter Fernsehkommissarin war, wurde dort einmal eine Folge ihrer „Reihe „Die Kommissarin“ gedreht. Dazu wurde, wie sich Leute noch gut erinnern, die damals dabei waren, sogar ein Extra-Eingang an der Fensterfront der Halle gebaut. Der „normale“ war offenbar nicht spektakulär genug. Mehrere Tage hielt sich das Fernsehteam damals im Tennispark auf. Nachher auf der Mattscheibe war er allerdings nur wenige Minuten zu sehen. Den Hobby-Schauspielern im weißen Dress wird es nach nur einem Drehtag wohl nicht anders ergehen. Aber sicher ist es spannend, bei Dreharbeiten einmal hinter die Kulissen zu schauen und hautnah dabei zu sein. Wer sich also angesprochen fühlt, hier die E-Mailadresse: komparsen.taunuskrimi[at]gmail[dot]com. Doch zurück zum Wetter: Das wird sich laut Wetterbericht auch in den nächsten Tage nicht wesentlich bessern. Da hilft wohl nur, die Heizung wieder höher zu stellen, rät

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