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(S)TÜRMisches

Bin ich froh, dass meine Kinder die Schule bereits hinter sich gelassen haben und nicht mehr die irrwitzigen Ideen durchgeknallter Kultusminister und Politiker ausbaden müssen! Da steht doch tatsächlich schwarz auf weiß in einer seriösen Zeitung zu lesen, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – von deren Existenz ich bis dato noch nichts wusste – ein neues Projekt für Schulen empfiehlt, das den veralteten, verklemmten Aufklärungsunterricht zukünftig ersetzen soll. So weit so gut, denkt man zunächst, doch beim Weiterlesen erfasst einen das blanke Entsetzen.

Von einem Kondom-Führerschein für achtjährige Jungen ist die Rede. Wie beim echten Führerschein gibt es einen praktischen und einen theoretischen Teil, dazu bekommt das Kind ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen und Kondomen!

Hinter dieser absurden Idee steht die Landesarbeitsgemeinschaft Jungendarbeit in Nordrhein-Westfalen, deren Mitarbeiter auch die Prüfung abnehmen. Das Familienministerium, welches diesen Irrwitz bezuschusst, spricht von „Bildungsmaterial“, das Schulen im Übrigen buchen können. Dann kommt ein Referent der Landesarbeitsgemeinschaft mit dem dubiosen Paket und gibt eine fünfstündige Einführung!

Dahinter steht der Wunsch, Sexualkunde zukünftig nicht mehr im Biounterricht anzusiedeln, sondern fächerübergreifend in den Ethik-, Sprachen- oder Sozialkundeunterricht zu verlagern, damit „die Lebenswirklichkeit von Menschen verschiedener sexueller Identitäten hinreichend Berücksichtigung und angemessene Behandlung findet“, so die SPD und Grüne in Niedersachsen in einem Antrag). Aha!

Die betroffenen Eltern, die diese „Übersexualisierung“ ablehnen, werden übrigens schlichtweg übergangen.

Des Weiteren enthüllt der Artikel zahlreiche Unappetitlichkeiten, denen Kinder ausgesetzt sind, so sich denn dieses Projekt durchsetzt. Das Erschreckendste an der ganzen Angelegenheit ist jedoch das pseudopädagogische Mäntelchen, das einem Projekt umgehängt wird, das, um es gelinde auszudrücken, starke pädophile Züge aufweist. Zumal es sich auf Literatur stützt, deren Autoren zum Teil in eben diesem Milieu angesiedelt und damit höchst fragwürdig sind.

Man muss wirklich kein verklemmter Spießer sein, um angesichts solcher Auswüchse, die auch noch mit unseren Steuergeldern subventioniert werden, zu verzweifeln. Warum dürfen Kinder nicht einfach nur Kinder sein, mit welchem Recht lässt man sogenannte Pädagogen auf sie los, die zehnjährige Schüler auffordern ihre „Lieblingsstellung“ mitzuteilen. Wie krank ist das denn?

Bleibt zu hoffen, dass sich auch andere Bundesländer wie Baden-Württemberg gegen die Einführung dieses „Kindermissachtungs-Projekts“ aussprechen.

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