Bad Homburg (hw). Seit Mitte Januar ist in Vorbereitung des U2-Lückenschlusses ein Bus-Schienenersatzverkehr zwischen Nieder-Eschbach als vorläufiger Endhaltestelle und Gonzenheim eingerichtet. „Wir sehen in einem verlässlichen und benutzerfreundlichen Ersatzverkehr ein zentrales Element der Akzeptanz der notwendigen Baumaßnahmen“, so die beiden Verkehrspolitiker Dr. Roland Mittmann (CDU) und Dr. Thomas Kreuder (SPD).
Deswegen hat die CDU/SPD-Koalition einen Antrag eingebracht, wonach der Magistrat gebeten wird, bei der Umsetzung des Schienenersatzverkehrs darauf zu achten, dass die Ersatzbusse an den U2-Haltestellen nach Eintreffen des U-Bahnzuges bereitstehen, um Wartezeiten für die Fahrgäste zu vermeiden, und im Falle von Verspätungen der U-Bahn zu warten, damit ein Umsteigen ohne Zeitverlust weiter gewährleistet bleibt.
Dr. Mittmann und Dr. Kreuder betonten, der Lückenschluss zwischen der bisherigen U2-Haltestelle Gonzenheim und dem Bad Homburger Bahnhof und die hierzu notwendige Verlängerung der U2-Strecke sei das wichtigste Verkehrsprojekt für und in Bad Homburg seit Jahrzehnten und eine nachhaltige Investition in die Zukunft. „Dazu gehört, die Begleitumstände der Baumaßnahmen so bürger- und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten“, unterstrich Dr. Mittmann.
Dr. Kreuder, der zugleich der SPD-Spitzenkandidat für den Gonzenheimer Ortsbeirat ist, ergänzte, dass künftig die Ersatzverkehrsverbindung über die bisherige U2-Haltestelle Gonzenheim hinaus erweitert und bis zum Bahnhof verlängert werden soll. „Wir sind uns einig, beim Schienenersatzverkehr unnötige Wartezeiten zu vermeiden und die Anschlüsse so einzurichten, dass eine annähernd ungestörte Weiterfahrt ermöglicht wird.
Durch eine Erweiterung der Ersatzverkehrsverbindung und eine Verlängerung bis zum Bahnhof wird ein weiteres Umsteigen vermieden und damit der durch den Ersatzverkehr notwendigerweise vergrößerte Zeitbedarf spürbar reduziert. Dies ist im Interesse aller Bürger und Benutzer“, erklärten beide Politiker abschließend.