Bad Homburg (hw). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine bessere Barrierefreiheit auf dem Waldfriedhof ein. Mit einem Antrag an den Magistrat regen die Grünen an, gemeinsam mit dem Betriebshof Möglichkeiten zu prüfen, wie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen künftig leichter an Trauerfeiern und Beisetzungen teilnehmen können.
Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Erreichbarkeit der weiter entfernt gelegenen Bereiche des Friedhofs. Nach Ansicht der Grünen stellen längere Wegstrecken oder unebene Wege für ältere Menschen und Personen mit körperlichen Einschränkungen häufig eine große Herausforderung dar.
„Der Waldfriedhof bietet vielfältige Bestattungsmöglichkeiten und wird von vielen Bürgern genutzt. Gerade für ältere Menschen sowie Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen können die Wege jedoch beschwerlich sein“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Laura Burkart-Gorißen. Dies könne dazu führen, dass Angehörige und Trauergäste nur eingeschränkt an Beisetzungen teilnehmen könnten.
Im Rahmen der angeregten Prüfung sollen verschiedene Maßnahmen untersucht werden. Dazu zählen unter anderem die Verbesserung oder Befestigung von Wegen, zusätzliche Sitz- und Ruhegelegenheiten sowie der zeitweise Einsatz geeigneter Transportmöglichkeiten. Als Beispiel nennen die Grünen den Einsatz eines Golf-Carts für mobilitätseingeschränkte Besucher.
Nach Angaben der Fraktion soll zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen. Auf dieser Grundlage könnten anschließend realistische Lösungsansätze entwickelt werden. Dabei sollen sowohl bauliche als auch organisatorische Maßnahmen berücksichtigt werden.
Ziel sei es, die Barrierefreiheit auf dem Waldfriedhof schrittweise weiterzuentwickeln und die Teilhabe aller Menschen an Trauerfeiern und Beisetzungen zu verbessern, so die Fraktionsvorsitzende.