Hanneke-Beaumont-Ausstellung

Hanneke Beaumont, „Duality“, Installationsansicht Jakobshallen 2026.

Foto: Galerie Scheffel

Bad Homburg (hw) – Bis zum 8. August ist in den Jakobshallen noch die aktuelle Ausstellung „Hanneke Beaumont – Between Matter and Mind“ zu sehen. Der niederländischen Künstlerin Hanneke Beaumont gelingt es, universelle menschliche Emotionen in Bronze, Terrakotta und Eisen zu bannen. Ihre Skulpturen sind überindividuelle menschliche Gestalten – weder Geschlecht noch Alter lassen sich bestimmen. Meist sind sie von einfachen Gewändern wie von einer zweiten Haut bedeckt. „Ich betrachte meine Figuren nicht als Männer oder Frauen, sondern als Repräsentanten der menschlichen Seele“, so die Künstlerin, deren Werk weit über die klassische Figuration hinausweist.

Beaumont studierte Kunst und Bildhauerei in Belgien und gilt heute als eine der bedeutenden zeitgenössischen Bildhauerinnen Europas. Internationales Ansehen genießt Beaumont auch für ihre monumentalen Skulpturen im öffentlichen Raum, wie etwa vor dem Sitz des EU-Rats in Brüssel. In Bad Homburg ist ihre Skulpturengruppe „Melancholia I“ dauerhaft in der Skulpturenallee in der Bahnhofstraße installiert.

Die Einzelausstellung der Galerie Scheffel in den Jakobshallen (Dorotheenstraße 5) vereint Werke aus früheren Jahren mit Skulpturen aus jüngster Zeit: zahlreiche Figuren und Figurengruppen unterschiedlicher Formate und auch farbige Arbeiten auf Papier. Sie ist bis zum 8. August immer mittwochs bis freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen.



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