Bad Homburg (hw). Nur wenn ein Angebot bekannt ist, kann es auch genutzt werden. Diese einfache Wahrheit gilt auch für das vom Hochtaunuskreis finanzierte Projekt der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung. Im Rahmen des Projekts können sich alle Menschen ab 14 Jahren, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, in der Hochtaunusklinik medizinisch versorgen und die Spuren sichern lassen – auch ohne Anzeige bei der Polizei. Zudem ist eine anonyme Beratung und Begleitung durch die „Lotte“-Awo-Beratungsstelle für Betroffene möglich. Um das Projekt bekannter zu machen, versendet die „Lotte“-Awo-Beratungsstelle als Koordinatorin des Projektes im Hochtaunuskreis Briefpakete mit Flyern, Plakaten und Infomaterialien an Gynäkologen sowie Haus- und Kinderärzte im ganzen Hochtaunuskreis. Die Briefe werden die Ärzte und damit auch Patienten und Betroffenen in den nächsten Wochen erreichen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de