Bad Homburg (hw). Der Lokalhistoriker Wolfgang Zimmermann weckt am Freitag, 13.März, ab 15.30 Uhr im Rind’schen Bürgerstift, Gymnasiumstraße 1-3, Erinnerungen an den legendären CDU-Oberbürgermeister Karl Horn (1948-1962), der von 1926 bis 1933 Bürgermeister von Oberursel und von 1934 bis 1943 Stadtkämmerer in Wetzlar war. Beide Male wurde er von den Nazis wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ amtsenthoben. Der aus Nieder-Olm stammende Winzersohn war von 1945 bis 1948 kommissarischer Bürgermeister von Wetzlar, ehe er am 19. Juni 1948 einstimmig zum Bad Homburger Bürgermeister gewählt und kurz darauf zum Oberbürgermeister ernannt wurde. Der Autodidakt, ein Mann geprägter Eigenart mit Ecken und Kanten, zündenden Ideen und Tatkraft machte sich nach Kriegsende in vielfältiger Weise um die aufstrebende Kurstadt verdient. Um ihn ranken sich zahlreiche Anekdoten, die „Wozi“ Zimmermann als SPD-Stadtverordneter miterlebte. Zu diesem interessanten Vortrag sind Gäste willkommen.