Bad Homburg (hw) – Wenn Kunst den Moment überdauert und auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Ausdruckskraft verliert, wird sie zum Klassiker. Genau solchen Werken widmet die Galerie am Dom ihre neue Ausstellung „Zeitgenössische Klassiker“, die vom 5. September bis 4. Oktober in der Englischen Kirche Bad Homburg zu sehen ist.
Die Ausstellung versammelt bedeutende Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Stephan Balkenhol, Tony Cragg, Johannes Hüppi, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Pablo Picasso und Günther Uecker. Gemälde, Skulpturen und grafische Arbeiten treten dabei in einen spannenden Dialog und zeigen die große Vielfalt zeitgenössischer Kunst.
Besonders ist die Ausstellung auch deshalb, weil die Galerie am Dom dafür ihren eigenen Bestand öffnet. Seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet, entdeckt und sammelt die Galerie Künstlerinnen und Künstler. Die nun präsentierten Werke erzählen damit nicht nur von unterschiedlichen künstlerischen Handschriften, sondern auch von Begegnungen, persönlichen Beziehungen und wichtigen Stationen der Galeriegeschichte.
Im besonderen Ambiente der Englischen Kirche entfalten die Arbeiten eine ganz eigene Wirkung. Kraftvolle Formen treffen auf poetische Bildwelten, expressive Arbeiten auf zurückhaltende Kompositionen. Bewusst subjektiv zusammengestellt, möchte die Ausstellung vertraute Werke aus neuen Perspektiven zeigen und ungewöhnliche Verbindungen zwischen den einzelnen Positionen schaffen.
Zur Eröffnung am Freitag, 4. September, um 19 Uhr begrüßt Oberbürgermeister Alexander Hetjes die Gäste. Die Ausstellung wird von Johannes Hüppi eröffnet.
Die Verkaufsausstellung ist vom 5. September bis 4. Oktober jeweils mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei; sämtliche Werke können erworben werden.
Weitere Informationen gibt es bei Kurator Michael M. Marks unter Telefon 0171-3854113 oder im Internet www.galerie-am-dom.de.