Bad Soden (bs) – Am Donnerstag wurde es wieder laut: Der bundesweite Warntag stand an. Ab 11 Uhr wurden verschiedene Warnsysteme in Deutschland probeweise ausgelöst. Gegen 11.45 Uhr folgte die Entwarnung.
Der Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Dabei wird getestet, ob Warnungen im Ernstfall zuverlässig bei den Menschen ankommen – und zwar über unterschiedliche Wege. Dazu gehören neben Radio und Fernsehen auch das sogenannte Cell Broadcast, Warn-Apps und Sirenen.
Was passiert auf dem Smartphone?
Wer ein Smartphone besitzt, kann die Probewarnung über Cell Broadcast erhalten. Dafür ist keine zusätzliche App notwendig: Die Warnmeldung wird direkt über das Mobilfunknetz an geeignete Geräte im betroffenen Gebiet gesendet.
Wichtig ist allerdings, dass dies zuvor in den Einstellungen des Smartphones erlaubt wurde. Außerdem muss das Endgerät eingeschaltet sein, Netzempfang haben und sich nicht im Flugmodus befinden. Wie man die Einstellungen des Smartphones prüfen beziehungsweise einrichten kann, erfahren Interessierte auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Warn-Apps rechtzeitig installieren
Auch Warn-Apps auf dem Smartphone werden auslösen.
Aktuell nutzen viele Bürgerinnen und Bürger in Hessen noch die Warn-App hessenWARN. Diese wird Ende 2026 eingestellt und ab 2027 durch die Warn-App NINA des BBK ersetzt. Die Installation von NINA ist daher bereits jetzt sinnvoll.
Kein Grund zur Sorge bei Sirenentest
Wichtig ist: Die Warnmeldungen erfolgten im Rahmen einer Probewarnung, um die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Warnwege zu überprüfen.
Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
