Mehr als 160 Bürgerinnen und Bürger wollten wissen, welche alternativen Heiz-Möglichkeiten zu Öl und Gas sie in Zukunft haben werden.Foto: Stadt Eschborn
Auf großes Interesse stießen die Infostände zu verschiedenen Themen, die im Saal des Bürgerzentrums aufgebaut waren.Foto: Stadt Eschborn
Eschborn (ew). Auf großes Interesse stieß am Mittwoch vergangener Woche die Informationsveranstaltung der Stadt zur kommunalen Wärmeplanung im Bürgerzentrum von Niederhöchstadt. Insgesamt nutzten mehr als 160 Bürgerinnen, Bürger und Fachleute die Gelegenheit, sich über die zukünftige Wärmeversorgung Eschborns zu informieren und ihre Fragen zu stellen.
Erste Stadträtin Bärbel Grade eröffnete die Veranstaltung, die unter anderem die Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung der Stadt Eschborn hervorhob. In einem 30-minütigen Vortrag thematisierte Oliver Kisignacz, der als Wärmeplanungsexperte die Erstellung der Eschborner Wärmeplanung begleitet hatte, die Ergebnisse und ging insbesondere auf die verschiedenen Eignungsgebiete und die Perspektiven der Umsetzung ein.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem anschließenden individuellen Austausch an Informationsständen. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise mit Experten der Landes Energie Agentur Hessen, der Energieberatung des Main-Taunus-Kreises und der Energieberatung Eschborn austauschen.
Online-Tool verrät Wärmenetzgebiet
An einem Stand der Stadt Eschborn gab es außerdem die Möglichkeit, die eigene Adresse in einem Online-Tool abzufragen, das die Zuteilung zum entsprechenden Teilgebiet der Wärmeplanung angibt. Das Internet-Werkzeug wurde im Rahmen der Veranstaltung gestartet und ist über eschborn.de/waermeplanung zu finden. Wer seine Adresse dort eingibt, erfährt kostenfrei, in welchem Wärmenetzgebiet die eigene Wohnung liegt und was das konkret bedeutet. Das Tool soll nach Angaben der Stadtverwaltung noch weiter ausgebaut und mit weiteren Informationen zur kommunalen Wärmeplanung versehen werden.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Runde, in der offene Fragen gemeinsam geklärt wurden. Die Veranstaltung wurde mittels eines „Graphic Recordings“ visuell protokolliert.
Die Stadt Eschborn bedankt sich bei allen Teilnehmenden für deren Engagement und plant, die Ergebnisse und Rückmeldungen in die weitere Wärmeplanung einfließen zu lassen. „Die gesamte Veranstaltung hat gezeigt, dass ein großes Interesse an der nachhaltigen und zukunftsfähigen Wärmeversorgung besteht“, heißt es in einer Pressemitteilung.

