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Veranstaltungs-Kalender Friedrichsdorf

Glosse Hochtaunus

Ursel: Jetzt hat man unsere Leut’ doch noch endgülitg eingesperrt. Die Orscheler können nicht rüber nach Bad Homburg, die Homburger nicht aus der Innenstadt zum Bahnhof und in Friedrichsdorf kann keine Bahn fahren.

Philipp: Das verstehe ich nicht, Ursel?

Ursel: Ich finde ein Brücken-Lockdown ist wirklich keine Lösung. Was soll denn jetzt das Sperren von Brücken?

Fritz: Macht überhaupt nichts. Meine Homburger brauchen die Oberurseler nicht und fühlen sich nur unter ihresgleichen ganz wohl. Und was in Friedrichsdorf passiert oder auch nicht, interessiert doch sowieso niemanden.

Ursel: Aber es wäre doch schön, wenn alle wieder über die Brücken in die anderen Städte könnten.

Philipp: Urselchen, Brücken-Lockdown ist doch nur eine Erfindung von CDU-Chef Armin Laschet. Das ist nicht wörtlich gemeint.

Ursel: Dieser Laschet bringt mich ganz durcheinander. Was soll denn das?

Fritz: Bleib bitte friedlich, Ursel.

Ursel: Vielleicht so friedlich wie die frisch in meiner Adenaueralle gepflanzte Friedenslinde, auf die ich so stolz bin?

Philipp: Jetzt nicht gleich wieder übertreiben. Eine Linde haben meine Friedrichsdorfer auch. Und zwar in Köppern. Dazu gibt es sogar ein Lindenfest und an Weihnachten wird das Bäumchen beleuchtet und in Nicht-Corona-Zeiten Glühwein drumherum ausgeschenkt.

Fritz: Bäumchen ist das Stichwort. Was wollt ihr denn mit euren mickrigen Exemplaren? Schaut euch lieber mal den alten Baumbestand in Bad Homburg an, dazwischen ist sogar ein Kulturspaziergang möglich mit Blick auf herausragende Kunst, da greifen Natur und Kultur ineinander.

Ursel: In meiner Brunnenstadt sitzt die Natur in der Kultur. Denn ein Lindenbäumchen so wie meine Oberurseler es hatten, das nach seinem Niedergang mit einem Kunstwerk verunstaltet wurde, das hast du nicht in deinem Bad Homburg!

Philipp: Gasthäuser, die so schöne Namen wie etwa „Zur Linde“ tragen, sind mir da lieber. Sowas gibts bei mir in meinem Friedrichsdorf.

Fritz: Und dort trinkst du dann einen Lindenblütentee, oder was?

Ursel: Bei mir in Weißkirchen steht auch ein Gasthaus „Zur Linde“. Da sitzt man im Biergarten unter einer schönen, alten Linde. Aber Lindenblütentee gibt’s da sicher nicht, eher einen guten Schoppen Ebbelwoi.

Philipp: Merkt ihr eigentlich, dass wir wieder nur am gegeneinander zetern und meckern sind? Wir wollten doch mal friedlich bleiben.

Fritz: Das liegt den Hessen eben so im Blut. Wer meckert, lebt. Es gibt eigens einen zum Meckertag ernannten Tag dazu. Meckern ist legitim. Ich liebe es, zu meckern. Ach, was sag ich, meckern macht frei, meckern hält fit. Wer meckert, hat keine Blähungen.

Aktuelle Meldungen der Polizeidirektion Hochtaunus

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