Friedrichsdorf (fw). Mehr als fünf Tonnen original Friedrichsdorfer Streuobstwiesen-Äpfel – das ist die stolze Bilanz des Nabu-Apfeltags, zu dem sich kürzlich rund 20 kleine und große Teilnehmer auf dem Nabu-Gelände am Bornberg versammelt hatten, um sich anschließend auf den umliegenden Streuobstwiesen ans Sammeln zu machen. Daraus hat die Streuobstwiesen-AG des Nabu 2900 Liter Apfelsaft pressen lassen. Den verkauft die Ortsgruppe nun am Samstag, 18. Oktober, ab 9 Uhr bis 13 Uhr zwischen dem Taunus Carré und dem Parkplatz auf dem Goers-Gelände. Der Preis pro 6er-Kiste beträgt 15 Euro, die Einzelflasche kostet 2,50 Euro inklusive Pfand. Wer selbst in den nächsten Jahren ernten will, kann am Stand heimische Obstbäume bestellen. Eine Sortenliste und ein Bestellformular gibt es im Internet unter www.nabu-friedrichsdorf. Zudem erhalten Interessierte und ihre Kinder am Nabu-Stand Wissenswertes zum Thema Igel und Garten im Herbst. Ein 27-Meter-langer Klimazeitstrahl wird aufzeigen, wie dringend Klima- und Naturschutz sind. Dazu zählt auch die Pflege von Streuobstwiesen, für deren Erhalt die Erlöse aus dem Apfelsaftverkauf dienen. Organisiert wurde der Apfeltag in diesem Jahr von Ehrenamtlichen der Nabu-Ortsgruppe und der AG Streuobst, unterstützt vom Dillinger Hof. Damit der frisch gepresste Saft auch ein ansprechendes „Outfit“ bekommt, haben Nabu-Kinder viele schöne Bilder für einen Etiketten-Wettbewerb beigesteuert.
Sie befinden sich hier: Region › Friedrichsdorf › Nachrichten › Friedrichsdorf › Apfelsaft und Bäume