Biodiverse Blühwiesen für Insekten

Friedrichsdorf (fw). Die Stadt möchte einen größeren Beitrag zur Biodiversität leisten und hat dafür schon einige Kreisel, Seitenstreifen und Grünflächen mit Wildblumenmischungen bepflanzt, die vielen Insekten als Nahrungsquelle dienen. Zudem wurde die Pflege auf bestehenden Wiesenflächen und Streuobstbeständen geändert, um den Boden auszumagern und den Aufwuchs von Wildblumen zu fördern. Die Umstellung der Pflege sieht ein extensives Mahdkonzept vor mit zwei Mähgängen im Jahr und dem Entfernen des Schnittgutes nach dem Mähgang. Die erste Mahd auf den neu angelegten und in der Pflege umgewandelten Blühwiesenflächen erfolgt bis Ende Juni. Durch diesen frühen Schnitt wird der Aufwuchs von nicht gewünschten Beikräutern unterdrückt und somit das Wachstum der konkurrenzschwächeren Blumen gefördert. Die abgemähten Wiesenblumen treiben anschließend wieder durch und bilden einen umso dichteren Teppich. Nach der Blütezeit werden die verblühten Pflanzen nicht sofort an allen Wildblumenflächen abgemäht. Ein Grund für das Stehenlassen der bräunlichen, verblühten Stängel und Samenstände ist die natürliche Aussamung der Pflanzen. Diese werfen erst nach einer gewissen Reife ihre Samen ab, aus denen im nächsten Jahr eine neue Blühwiese wachsen kann. Des Weiteren finden Insekten einen Brutort für ihre Nachkommen.



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