Erfinderwerkstatt zeigt das Geheimnis der Camera Obscura

Die schematische Zeichnung zeigt, wie eine Camera Obscura funktioniert: Durch ein kleines Loch entsteht in der „dunklen Kammer“ ein auf dem Kopf stehendes Abbild der Außenwelt. Mit diesem Prinzip arbeitete einst auch Philipp Reis am Institut Garnier.Foto: Stadt

Friedrichsdorf (fw). Was hat Philipp Reis mit der Camera Obscura zu tun? Und was ist die Camera Obscura eigentlich? Schon bevor es die Foto- oder Filmkamera gab, wie wir sie heute kennen, gab es eine Methode die Realität abzubilden, zu vergrößern und festzuhalten. Der Begriff Camera Obscura bedeutet übersetzt „dunkle Kammer“. In dieser „dunklen Kammer“ bildet sich ein Abbild der Umgebung außerhalb. Und dieses Prinzip hat sich Philipp Reis während seiner Zeit als Lehrer am Institut Garnier zu Nutze gemacht, um die unliebsame Aufgabe der Pausenaufsicht zu umgehen. Er baute eine Camera Obscura auf, mit Hilfe derer er von seinem Labor im Gebäude den Pausenhof beobachten konnte. Ganz schön schlau, dieser Philipp Reis.

Daher lädt das Philipp-Reis-Haus zur Erfinderwerkstatt mit dem Thema „Camera Obscura“ ein. Dienstag, 2. Juni, um 16 Uhr, für alle Kinder von 5 bis 7 Jahren, und an Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, um 16 Uhr für alle Kinder von 8 bis 9 Jahre. Anmeldung und Informationen unter museen[at]friedrichsdorf[dot]de. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Bezahlen Sie, was Ihnen die Veranstaltung wert ist!“.



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