Friedrichsdorf (fw). Eine besondere Auszeichnung geht in diesem Jahr nach Friedrichsdorf: Der Historiker und Verwaltungsfachwirt Alexander Kraft wird mit dem Förderpreis zum Saalburgpreis des Hochtaunuskreises geehrt. Der 35-jährige Friedrichsdorfer, der im Rathaus der Hugenottenstadt tätig ist, erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Leistungen im Bereich der Regional- und Landesgeschichte. Besonders gewürdigt wird seine jüngst erschienene Publikation „Landgraf Ferdinand von Hessen-Homburg. Der Letzte seines Hauses“, die in der Fachwelt große Beachtung gefunden hat. Die Arbeit zeichnet sich durch sorgfältige Quellenrecherche, wissenschaftliche Genauigkeit und eine gut verständliche Darstellung aus.
Kraft ist ehrenamtlich zudem als Schlossführer in Bad Homburg aktiv und engagiert sich seit einigen Jahren intensiv mit der Geschichte der Homburger Landgrafen. Sein Weg in die Regionalgeschichte führte ihn ursprünglich über die Familienforschung – heute zählt er zu einer neuen Generation lokalgeschichtlich interessierter Forscherinnen und Forscher in der Region.
Der Förderpreis wird gemeinsam mit dem Saalburgpreis des Hochtaunuskreises vergeben und soll im Rahmen einer Feierstunde am 18. August überreicht werden.
Während der Hauptpreis in diesem Jahr an die langjährige Kronberger Stadtarchivarin Susanna Kauffels geht, steht mit Alexander Kraft auch ein Friedrichsdorfer im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung.
Der Saalburgpreis wird seit 1991 vergeben und würdigt ehrenamtliches Engagement sowie wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichts- und Heimatpflege im Hochtaunuskreis. Mit dem Förderpreis werden zusätzlich einzelne herausragende Arbeiten besonders hervorgehoben.