Fröhliche Gesichter bei Teilnehmern und Betreuern der Abenteuerfreizeit.Foto: privat
Friedrichsdorf (fw). Vor Kurzem stürzten sich 13 Jugendliche und drei Betreuer ins Abenteuer. Die Ferienfreizeit in der Fränkischen Schweiz stand an. Die Jugendherberge Pottenstein wurde wieder von Friedrichsdorfer Abenteurern für eine Woche belegt. Nach der Ankunft und dem Bettenbeziehen lernte sich die ganze Gruppe bei gemeinsamen Spielen erstmal kennen. Ganz nach dem Motto „Raus aus der Stadt – ab in die Natur“ begann am Dienstag bereits das erste Abenteuer. Eine Führung durch die Sophienhöhle, danach folgte ein Abenteuer auf dem Erlebnisfelsen und die Sommerrodelbahn wurde unsicher gemacht. Am Mittwoch stand Teamfähigkeit und Kletterspaß auf dem Programm. Nach kniffligen Kooperationsspielen, die nur als Gruppe gemeistert werden konnten, hieß es dann rein in die Kletterausrüstung und ran an die Kletterwände. Auf dem Gelände der Jugendherberge konnten die eigenen Grenzen überwunden werden. Dafür sorgten außer der eigenen Kletterhalle mit Boulderwand, auch verschiedene Stationen, wie Felsklettern, Seilbrücke und Flying Fox, auf dem Gelände. Am nächsten Tag ging es dann endlich zum Paddeln auf das Flüsschen „Wiesent“. Nach fachgerechter Einweisung durch den dortigen Kajak- und Kanu-Verleih, konnte sich die Gruppe in Zweierkajaks auf der Wiesent mit der Paddeltechnik vertraut machen. Danach folgte der Besuch der Falknerei Burg Rabenstein mit einer beeindruckenden Flugvorführung der großen Raubvögel. Am Freitag wurde Bayreuth erkundet. Mit Fragen bewaffnet entdeckten die Jugendlichen bei einer „City-Bound-Stadtralley“ Bayreuth. Im Anschluss ging es ins Schwimmbad. Am nächsten Tag folgte eines der größten Abenteuer, da waren sich alle einig. Der Besuch der zweiten Höhle glich nicht annähernd dem ersten Besuch. Die Jugendlichen wurden mit Helmen, Seilen, Gurten und Stirnlampen ausgestattet und fünf Meter tief in eine touristisch nicht erschlossene Höhle abgeseilt. Sinneserfahrung durch Höhlenerforschung. Außer der Erfahrung von absoluter Dunkelheit und Stille galt es nun, selbstständig die verschiedenen Wege zu finden, von denen aber nur einer wieder ins Freie führte. Auf allen vieren krochen die Jugendlichen durch die schmalen Schächte bis sie das Tageslicht wieder erreichten. Den Nachmittag und Abend gestaltete die Gruppe mit verschiedenen Geländespielen und Volleyballmatches auf dem Volleyballfeld der Jugendherberge. Die Abenteurer waren sich einig, dass die Woche viel zu schnell vorübergegangen und alles was sie erleben durften, etwas ganz Besonderes und Einmaliges gewesen sei.
