Friedrichsdorf (fw). In feierlichem Rahmen hat die Philipp-Reis-Schule ihren Hauptschuljahrgang 2026 verabschiedet. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9H1 und 9H2 erhielten vergangenen Freitag ihre Abschlusszeugnisse und wurden offiziell aus ihrer Schulzeit entlassen.
Die Abschlussfeier begann mit dem feierlichen Einmarsch der Absolventinnen und Absolventen. Schulleiterin Frauke Piorreck begrüßte die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien sowie die Gäste und gratulierte den Jugendlichen zu ihrem erreichten Schulabschluss. Auch Friedrichsdorfs Bürgermeister Lars Keitel richtete persönliche Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen und würdigte deren Leistungen und Entwicklung während der vergangenen Schuljahre.
Besonders bewegend waren die Redebeiträge der Schülerinnen. Für die Klasse 9H1 blickten Alicia Arndt und Rasha Mahbab auf die gemeinsame Schulzeit zurück, während Yasmine Amekran und Selina Lerner die Erinnerungen und Erfahrungen der Klasse 9H2 mit den Gästen teilten. Dabei standen nicht nur schulische Erfolge, sondern auch Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und die Herausforderungen der vergangenen Jahre im Mittelpunkt.
Im Anschluss erfolgte die Zeugnisübergabe. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9H1 erhielten ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen von Schulleiterin Frauke Piorreck und Lehrerin Frau Aschendorff. Gemeinsam mit Alexander Sturm überreichte die Schulleiterin anschließend die Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der Klasse 9H2.
Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten Ruslan Bogar aus der 9H1 sowie Milana Shamenkova aus der 9H2 mit eigenen Beiträgen. Einen besonderen Rückblick auf die vergangenen drei Schuljahre bot zudem Alexander Sturm mit einer Foto-Präsentation, die zahlreiche Erinnerungen an gemeinsame Ausflüge, Projekte und Unterrichtsmomente wachrief.
Mit einem Schmunzeln erinnerte sich der Lehrer dabei an eine kleine Alltagsroutine, die ihm besonders in Erinnerung geblieben ist: Die Schülerinnen und Schüler hätten ihn morgens regelmäßig gefragt, ob er schon seinen Kaffee gehabt habe. Eine scheinbar harmlose Frage, die für ihn jedoch so etwas wie ein persönliches Stimmungsbarometer gewesen sei. In dieser Aufmerksamkeit zeigte sich, wie genau die Jugendlichen ihren Lehrer beobachteten und wie vertraut das Miteinander in diesen Jahren geworden war.
Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzt die Schule auch in diesem Jahr fort: Für jede Absolventin und jeden Absolventen wird im Spießwald ein Baum gepflanzt. So entsteht eine lebendige Erinnerung an die gemeinsame Schulzeit, die auch in Zukunft weiterwachsen wird.
Nach der offiziellen Verabschiedung nutzten die Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit für Erinnerungsfotos an der Fotowand und auf der Bühne. Für die jungen Menschen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – sei es in einer Ausbildung, auf einer weiterführenden Schule oder auf einem anderen beruflichen Weg.
Insgesamt erhielten 38 Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss 2026 an der Philipp-Reis-Schule.
