Friedrichsdorf (fw). Wie verhält man sich richtig im Brandfall? Wie setzt man einen Notruf ab? Warum ist Rauch oft gefährlicher als das Feuer selbst? Und was passiert eigentlich, wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz ausrückt? Antworten auf diese Fragen erhielten 84 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Peter-Härtling-Schule bei einer umfangreichen Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsdorf-Mitte.
An fünf Stationen konnten die Kinder ihr Wissen anschließend vertiefen und praktische Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr gewinnen. Dabei standen die Themen „Was brennt – was brennt nicht?“, die Gerätekunde an Löschfahrzeug und Gerätewagen, die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrangehörigen, das richtige Absetzen eines Notrufs sowie das Verhalten im Brandfall anhand eines Rauchhauses auf dem Programm.
Besonders das Rauchhaus sorgte für großes Interesse. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler anschaulich nachvollziehen, wie sich Rauch in einem Gebäude ausbreitet und weshalb richtiges Verhalten im Brandfall lebenswichtig ist. Auch die Vorführung der persönlichen Schutzausrüstung beeindruckte die Kinder und vermittelte einen realistischen Eindruck von den Herausforderungen im Einsatzdienst.
Bereits im Vorfeld waren die Schülerinnen und Schüler im Unterricht auf den Aktionstag vorbereitet worden. Eine Lehrkraft der Peter-Härtling-Schule, die selbst aktives Mitglied der Feuerwehr ist, vermittelte den Kindern grundlegende theoretische Kenntnisse rund um die Themen Feuer, Notruf und Verhalten in Gefahrensituationen.
Der Aktionstag wurde als Pilotprojekt im Hochtaunuskreis durchgeführt und stieß weit über die Stadtgrenzen hinaus auf großes Interesse. Vor Ort machten sich Bürgermeister Lars Keitel, Kreisbrandinspektor Martin Gonder sowie eine Delegation aus Oberursel ein Bild von dem Konzept und dessen Umsetzung. Begleitet wurde das Projekt, welches erstmalig durchgeführt wurde, von Jürgen Eß, welcher als Koordinator für Brandschutzerziehung-/ und Aufklärung im Hochtaunuskreis zuständig ist.
Die Verantwortlichen der Feuerwehr Friedrichsdorf zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Das große Interesse der Kinder, die engagierte Unterstützung durch die Schule sowie die positive Resonanz der Gäste unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Brandschutzerziehung. Gleichzeitig verdeutlicht das Pilotprojekt, welchen wichtigen Beitrag Feuerwehren und Schulen gemeinsam zur Sicherheitsbildung von Kindern leisten können.
Wehrführer Dennis Ahmadiyan und der stellvertretende Wehrführer Daniel Patzer bedanken sich für dieses großartige Engagement bei dem Sachgebiet Brandschutzerziehung, welches durch Andreas Löw geleitet wird.
Mit diesem Konzept kann der Bereich effizient und zukunftssicher durch die ehrenamtliche Gefahrenabwehr sichergestellt werden.
Mit der erfolgreichen Premiere wurde nach Einschätzung der Organisatoren ein wichtiger Baustein für die künftige Brandschutzerziehung in Friedrichsdorf geschaffen.
Besonders eindrücklich: Im Rauchhaus konnten die Kinder anschaulich beobachten, wie sich Rauch in einem Gebäude ausbreitet und welche Gefahren dabei entstehen.
An den Stationen erhielten die Schüler praktische Einblicke in den alltäglichen Brandschutz und die Arbeit der Feuerwehr – vom richtigen Absetzen eines Notrufs bis zur Gerätekunde an Einsatzfahrzeugen.


