Sulinchen und die Archäolügner

Friedrichsdorf (fw). Nachdem Sulinchen, der kecke Museumskobold aus dem Heimatmuseum Seulberg, endlich verstanden hat, was es mit den Tonscherben in der Vitrine auf sich hat, hören die Fragen des Koboldmädchens gar nicht mehr auf.

„Ich frag mich natürlich“, grübelt Sulinchen, „woher die im Museum überhaupt wissen wollen, was die antikkoboldigen Römer hier vor hunderttausendundeinemillionen Jahren in Seulberg gemacht haben.“

Der kleine Museumskobold denkt so angestrengt nach, dass ihm fast der Kopf raucht. „Denken die sich das einfach aus?“ fragt Sulinchen misstrauisch und prustet gleich los: „Dann wären das ja richtige Archäolügner!“

Nachdem sich Sulinchen wieder beruhigt hat, nickt sie ernsthaft: „Nein, nein … die vom Museum machen das mit Archio… Archäo… Archäologie! Aber wie funktioniert das eigentlich?

Um herauszufinden, wie Archäologie funktioniert, lädt Sulinchen alle Museumsforscher ab 5 Jahren ein, mir ihr gemeinsam mehr über dieses lange Wort herauszufinden. Los geht es am Mittwoch, den 10. Juni, um 16 Uhr im Heimatmuseum Seulberg, Alt Seulberg 46. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach dem Prinzip: „Bezahlen Sie, was die Veranstaltung Ihnen wert ist!“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter museen[at]friedrichsdorf[dot]de.

Museumskobold Sulinchen geht der Frage nach, wie Archäologen aus alten Scherben und Fundstücken Erkenntnisse über das Leben vergangener Zeiten gewinnen. Foto: Stadt



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