Autonomes Fahren – Chance für den Hochtaunuskreis?

Glashütten (kw) – In San Francisco fahren sie bereits, in Darmstadt und Offenbach sind sie aktuell im Testbetrieb, und die Schweizer Post will sie ab 2027 im größeren Stil auf die Straße bringen: Taxis und Busse, die ohne menschlichen Fahrer oder Fahrerin autonom im Straßenverkehr unterwegs sind. Gerade im ländlichen Raum, wo der klassische Linienverkehr bisher keine optimale Erschließung bietet, können sie das Angebot im Öffentlichen Nahverkehr erheblich verbessern. Ihr Vorteil: Sie können, so wie Rufbusse, über eine App nach Bedarf gerufen werden, können rund um die Uhr fahren und bieten gerade in Randzeiten und am Wochenende eine Alternative zum Individualverkehr.

Gerade für Menschen ohne Führerschein oder für Ältere, die sich im Straßenverkehr nicht mehr sicher fühlen, sind solche Angebote essenziell, um auch weiterhin mobil zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Welche Chancen und welche Risiken diese Fahrzeuge für den öffentlichen Nahverkehr im Hochtaunuskreis zukünftig spielen können, soll daher in einer Diskussionsveranstaltung am Montag, 9. März, ab 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus der Lukasgemeinde Glashütten, Schloßborner Weg 16, erörtert werden.

Auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen kommen Günter Bertolini (RMV) und Sofia Pavlakis (rms) nach Glashütten, um das Projekt „KIRA“ vorzustellen. Dazu werden sie über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz autonomer Fahrzeuge sowohl im Stadt- wie im ländlichen Verkehr berichten und darüber, wie dieses Angebot von der Bevölkerung angenommen wird.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.



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