Filmabend des AFAK: „Ich bin dann mal weg … Camino Portugués“

Küstenweg trifft auf Jakobsweg: Raimund Dorn nimmt die Zuhörer mit auf die Fahrradtour entlang der portugiesischen und spanischen Atlantikküste.Foto: Raimund Dorn

Münster (kez) – Der AFAK lädt am Freitag, 30. Januar, ab 20 Uhr zu einem besonderen Filmabend in den Kulturbahnhof Münster ein. Unter dem Titel „Ich bin dann mal weg … Camino Portugués“ nimmt Raimund Dorn die Besucherinnen und Besucher mit auf eine außergewöhnliche Pilgerreise – nicht zu Fuß, sondern mit dem Fahrrad entlang der portugiesischen und spanischen Atlantikküste.

Im Juli 2024 machte sich Raimund Dorn gemeinsam mit drei weiteren Pilgern auf den Weg nach Santiago de Compostela. Ausgangspunkt der Reise war die lebendige Hafenstadt Porto, deren historische Altstadt und die Lage am Douro den stimmungsvollen Auftakt bildeten. Statt des klassischen Inlandspfads führte der Weg entlang des beeindruckenden Küstenradwegs am Atlantik – stets begleitet vom Rauschen des Meeres, weiten Stränden und abwechslungsreichen Landschaften.

Über Esposende, wo Meer, Flusslandschaften und Dünen aufeinandertreffen, ging es weiter in Richtung Norden. Ein abenteuerlicher Grenzübertritt führte die Gruppe schließlich nach Spanien. Stationen wie A Guarda, Bayona und die quirlige Hafenstadt Vigo zeugen von der besonderen Mischung aus moderner Urbanität und jahrhundertealter Pilgertradition in Galicien.

Weitere Höhepunkte der Route waren Arcade, Pontevedra – eine der schönsten Städte Galiciens mit weitgehend autofreier Altstadt – sowie Padrón, jener Ort, an dem der Legende nach die sterblichen Überreste des Apostels Jakobus anlandeten. Mit jedem Kilometer verband sich der Küstenweg stärker mit dem klassischen Jakobsweg, und die Zahl der Pilger wuchs spürbar.

Der emotionale Höhepunkt der Reise war schließlich die Ankunft in Santiago de Compostela. Der erste Blick auf die Kathedrale, das Erreichen des Pilgerziels aus eigener Kraft und der Besuch der heiligen Messe machten diesen Moment zu einem bewegenden Abschluss.

Der Filmabend verspricht eindrucksvolle Bilder, persönliche Eindrücke und inspirierende Geschichten – eine Einladung zum Innehalten, Träumen und vielleicht auch zum Aufbruch auf den eigenen Weg.



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