Der Radler wilde Jagd durch Kelkheim

Alle Jahre wieder am 1. Mai – Kelkheim durfte am großen internationalen Radrennen, früher „Rund um den Henningerturm“, heute „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ teilhaben. Bestes Wetter, um zu erleben, wie die wilde Jagd der Radfahrer und vor allem der Begleitfahrzeuge, von den Motorrädern der Polizei gar nicht zu reden, von Nord nach Süd in mehreren Wellen durch die Stadt fegte.

Fotografiert ist oben das Feld der Profis in der Fischbacher Straße, wo nur vereinzelt Zuschauer auftauchten. An der Einmündung der Altkönistraße hatten sich wie üblich viele Zuschauer eingefunden, wie auch an den anderen Punkten der Stadt, die „interessant“ waren. Das Bild darunter: Die Ausreißer, später vom Hauptfeld „aufgesogen“. Daneben: Ein Einzelfahrer mit Motorrad- und Fernsehbegleitung. Links: Mal sicherheitshalber umschauen, ob Gefahr von hinten droht und dann: Die Polizei, fast wie die Ritter der Moderne auf ihren blaulichtblinkenden Maschinen.

Sieger des Rennens wurden Pascal Ackermann und John Degenkolb. Ob sie im großen Haufen dabei sind? Keine Ahnung...

Das DRK berichtet, dass 250 Helfer im Einsatz waren, dazu 40 Einsatzfahrzeuge, die wahrscheinlich alle kein CO2 in die Luft geblasen haben wie auch die vielen Begleitfahrzeuge für die Radler, die an diesem Tage unterwegs waren. Dazu kamen noch die zwei Hubschrauber und die vielen Polizeibeamten, die auf diese Art und Weise vielleicht ihre Überstunden-Konten vergrößern konnten. Wenn wir die Zahl noch richtig im Gedächtnis haben, waren 800 Polizeibeamte an diesem Tag im Einsatz.

Von den Helfern des Roten Kreuzes wurden vierzig Personen behandelt, vor allem mit Schürfwunden und kleineren Verletzungen. Allerdings mussten sieben Personen zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden. Der Einsatz der Notärzte war einmal erforderlich, heißt es im DRK-Bericht.

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