Schaefer fast so gut wie Harry Kane

Marlon Belcu hatte den Ball stest im Blick.

Fischbach (iba) – Bei seinen Fischbacher Vereinskameraden hat Stürmer Wayne Schaefer den Spitznamen „Mr. Wayne“ (orthografisch etwas holprig abgeleitet vom 1993er-Dancefloorklassiker „Mr. Vain“ der Frankfurter Eurodance-Combo „Culture Beat“) – vielleicht wird er aber demnächst in „Mr. Kane“ unbenannt. Der englische Stürmerstar des FC Bayern hat in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 53 Tore geschossen.

Wayne Schaefer steht nun ligaübergreifend bei 44 Toren. Platz drei in der Torjägerliste der Kreisliga B (23 Treffer), wo er „hauptamtlich“ aktiv ist, Platz drei in der Torjägerliste der Kreisliga C (21 Treffer), wo er aushilft, wenn es Spielplan und Fitness zulassen. Für seine „Stamm“-Mannschaft ging es am Sonntag gegen die DJK SW Flörsheim, die nach einem personellen Aderlass in der Winterpause eigentlich nur noch die Runde anständig zu Ende spielen möchte.

Schaefer machte Nägel mit Köpfen, beziehungsweise Tore mit Füßen, das 1:0 (16.), das 2:0 (21.) und das 3:0 (29.) gingen auf sein Konto, schon in der Halbzeit hatte er Feierabend, die schweren Spiele kommen schließlich noch. Tim Peters mit dem 4:0-Halbzeitstand (41.), der eingewechselte Daniel „Doppelpack“ Canton mit dem 5:0 (47.) und dem 6:0 (49.), da war die Partie im Grunde gelaufen. Wieder Peters mit dem 7:0 (52.), Graf mit dem 8:0 (56.), Defensiv-Allrounder Baumunk mit dem 9:0 (61.), Mohamed mit dem 10:0 (67.), Baumunk konnte mit seinem 11:0 (75.) ebenfalls den Doppelpack schnüren, Larscheids 12:0 (86.) schließlich der Endstand. Fischbach einen Platz rauf auf die Sechs, aber die letzten fünf Spieltage haben es in sich, die Männer von Trainer Henkel müssen noch gegen drei Mannschaften spielen, die in der Tabelle über ihnen stehen – und das kleine Derby bei der TuS Hornau III (17. Mai) steht schließlich auch noch an.

Aber was soll schon schief gehen, wenn der Trainer auf die Treffsicherheit seines Mr. Kane vertrauen kann?

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