Kelkheim (kez/ju) – Zwischen dichten Wäldern, historischen Höfen und den sanften Höhen des Taunus entfaltet sich eine Geschichte voller Geheimnisse, Freundschaft und menschlicher Abgründe. Mit ihrem neuen Roman „Wer schläft, mordet nicht“ legt die Fischbacher Autorin Connie Albers einen psychologisch vielschichtigen Krimi vor, der an zahlreichen realen Schauplätzen im Main-Taunus-Kreis spielt. Orte wie der Rettershof, der Gimbacher Hof, Königstein, Fischbach, Eppenhain und der Zauberberg in Ruppertshain werden dabei atmosphärisch in Szene gesetzt.
Wer mehr über die Hintergründe des Romans erfahren und das Geheimnis hinter den Kulissen lüften möchte, hat dazu bei der Premierenlesung Gelegenheit. Diese findet am Montag, 27. Juli 2026, um 19 Uhr auf dem Gimbacher Hof statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Für die musikalische Begleitung sorgt das Duo Choquet/Sulger, bekannt von der Gruppe Memento. Die Moderation übernimmt die Eppsteiner Autorin Brina Stein. Außerdem werden einige der „echten“ Frauen anwesend sein, die als Inspiration für die Figuren des Romans dienten.
Auslöser für die Geschichte war ein persönliches Erlebnis der Autorin: Ein Freund erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und lag mehrere Monate im Koma. Diese Erfahrung wurde zum Ausgangspunkt eines Krimis, der weit über die klassische Verbrechensgeschichte hinausgeht.
Im Mittelpunkt steht ein bekannter Buchhändler, der von einem Tag auf den anderen verschwindet. Als sein Gesicht in einer bekannten Fernsehsendung erscheint, wird klar: Der Mann wurde in hilflosem Zustand in eine Klinik eingeliefert und steht nun unter Mordverdacht. Fünf Frauen aus seinem Umfeld sind von seiner Unschuld überzeugt und setzen alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Mit Kreativität, Hartnäckigkeit und unkonventionellen Methoden verfolgen sie die Spuren eines Falls, der sie zurück in die Vergangenheit und an den Ort führt, an dem alles begann.
Was als Suche nach der Wahrheit beginnt, entwickelt sich zu einem vielschichtigen Geflecht aus Loyalität, Freundschaft und dunklen Geheimnissen. Dabei greift Connie Albers gesellschaftlich relevante Themen wie Analphabetismus, Mobbing, Machtmissbrauch und die Frage auf, wie Menschen extreme Lebenssituationen bewältigen. Trotz der ernsten Inhalte bleibt Raum für Humor, Leichtigkeit und Liebe.
„Wer schläft, mordet nicht“ ist der erste Ausflug der Autorin in das Krimi-Genre. Inspiriert wurde sie von der Hilfsbereitschaft und dem starken Zusammenhalt in ihrem persönlichen Umfeld. Lektoriert wurde das Werk von der Kelkheimer Autorin Uta Franck.
Spannend, humorvoll und berührend verbindet der Roman psychologische Tiefe mit regionalem Bezug. Mit feinem Gespür für ihre Figuren und deren Eigenheiten nimmt Connie Albers ihre Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch Gegenwart und Vergangenheit. Dabei spannt sie den Bogen von Gewalt und Bosheit zu universellen Werten wie Freundschaft, Loyalität und der inneren Kraft, die Menschen selbst in schwierigsten Situationen tragen kann.
Der Roman ist seit dem 1. Juli im Handel, umfasst 416 Seiten und kostet 17 Euro. ISBN: 9783696398927.
Der Eintritt zur Premierenlesung beträgt 8 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Connie Albers unter Telefon 06195-63600.
