Schwache Anfangsphase der Münsterer Handballer verhindert ein besseres Ergebnis beim Tabellenführer

Er brachte Ordnung in Spiel der TSG Münster beim Auftritt bei der HG Saarlouis - Jonas Ulshöfer Foto: TSG Münster

Münster (kez) – Am vergangenen Samstag musste die 1. Mannschaft der TSG Münster zum Jahresauftakt in der 3. Liga Südwest die Reise ins Saarland zum Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten HG Saarlouis antreten. Trainer Daniel Wernig musste auf den zuletzt so erfolgreichen Rückraumspieler Jonas Schneider verzichten, der sich im Training den großen Fußzeh gebrochen hatte. Die Atmosphäre in der mit 1.380 Zuschauern gut gefüllten Stadtgarten-Halle hinterließ Eindruck bei den jungen Spielern der TSG. Sie agierten in der Anfangsphase drucklos und die sich bietenden Chancen wurden überhastet vergeben. In der 13. Spielminute beim Stand von 10:3 für die Gastgeber zog Trainer Wernig die Reißleine. Er nahm eine Auszeit, stellte seine Mannschaft neu ein, wechselte im Tor auf Fin Welkenbach und brachte die Routiniers Jonas Ulshöfer, Patrick Weber und Kenneth Fuhrig auf die Platte. Diese brachten nun Kontrolle ins Münsterer Spiel und verkürzten mit drei Treffern in Folge den Rückstand auf 10:6. Dieser Abstand konnte bis kurz vor der Pause gehalten werden und mit dem letzen Angriff hatten die Gäste sogar die Chance auf 3 Tore zu verkürzen. Der letzte Wurf wurde aber vom Torwart der HGS gehalten und mit dem Pausenpfiff erhöhte Ex-Nationalspieler Yves Kunkel sogar noch auf 19:14 zur Halbzeit. Die 2. Halbzeit verlief weitestgehend ausgeglichen. Die Gäste aus dem Taunus konnten sogar in der 34. Spielminute auf 21:18 verkürzen. Mehr aber ließen die routinierten Hausherren nicht mehr zu und stellten das Ergebnis zum Spielende auf 37:31. „Hätten wir den Anfang nicht verschlafen, wäre ein engerer Spielverlauf möglich gewesen“, so der als Fan anwesende Abteilungsleiter Stefan Dobhan. Letztendlich bewiesen die Hausherren, dass sie die stärkste Mannschaft dieser Spielklasse und noch kaum von der Spitzenposition zu verdrängen sind. Die TSG kann trotz der Niederlage mit erhobenem Haupt aus der Partie gehen und nimmt die Gewissheit mit, dass die jungen Spieler aus dem Spiel viel Erfahrung mitnehmen können.

Die nächsten Spiele

Die schweren Spiele zum Auftakt des neuen Jahres gehen direkt weiter. Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr am Freitag, 23. Januar, um 20.15 Uhr kommt der Tabellenzweite TV Gelnhausen in die Eichendorffhalle. Bei diesem Nachbarschaftsduell ist mit einem großen Zuschaueraufkommen zu rechnen.



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