Kelkheim (li) – „Wo ziehen wir Grenzen, und wo beginnen sie zu verschwimmen?“ Mit dieser zentralen Fragestellung ging der Künstlerkreis Kelkheim in das neue Ausstellungsjahr 2026. Unter dem Titel „Grenzenlos“ stellen sechs Künstlerinnen und Künstler ab dem 11. Januar eine Gemeinschaftsausstellung im Kunstraum 44, die sich intensiv mit den Spannungsfeldern zwischen Freiheit und Begrenzung, Ordnung und Chaos sowie Hoffnung und Bedrohung auseinandersetzt.
Die Ausstellung versteht sich als Einladung, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen. Dabei decken die Arbeiten ein breites thematisches Spektrum ab: Von persönlichen Sujets wie Migration, kulturellen Begegnungen, grenzenloser Liebe und Träumen bis hin zu globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der schwindenden Artenvielfalt und dem unaufhaltsamen Strom digitaler Daten.
„Grenzenlos“ möchte dabei nicht werten, sondern Fragen stellen. Die Besucherinnen und Besucher sind dazu eingeladen, innezuhalten und ihre eigenen Vorstellungen von physischen und mentalen Grenzen neu zu überdenken. Diese Sechs Mitglieder des Künstlerkreises zeigen ihre individuellen Interpretationen mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln:
Fariborz Mahmoudi (Ölmalerei), Regina Birk (Textile Kunstwerke), Susanne Messer (Ölmalerei, Installationen und Objekte), Sibylle Möller (Acrylmalerei), Hans-Uwe Hoffmann (Symbiose aus Fotografie und Malerei) und Olga Rodin (Resinkunst).
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 11. Januar, um 15 Uhr statt. Nach einer Begrüßung führt die Stadtverordnetenvorsteherin Julia Ostrowicki in die Ausstellung ein. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt das Wolf-Creek-Trio. Danach ist die Ausstellung bis zum Februar jeweils donnerstags, samstags und sonntags im Kunstraum 44 in der Parkstraße 2 in Kelkheim zu sehen.

