Tuba-Workshop bringt Weltklasse nach Kelkheim – Projekt mit internationalem Ruf geht in die nächste Runde

Øystein Baadsvik mit seinem Instrument. Kein anderer spielt so virtuos auf der Tuba wie er.Foto: miraphone

Kelkheim (ju) – Wenn im September 2026 tiefe Blechklänge durch Kelkheim hallen, wird die Stadt erneut zum Treffpunkt für eine außergewöhnliche musikalische Gemeinschaft: Der international renommierte Tuba-Workshop kehrt am 12. und 13. September zurück und bringt erneut Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland und darüber hinaus zusammen.

Was vor Jahren als spezialisiertes Fortbildungsformat begann, hat sich längst zu einem festen Termin in der Bläserwelt entwickelt. Bereits der Workshop vor zwei Jahren sorgte in Kelkheim für große Aufmerksamkeit: Teilnehmende aus unterschiedlichen Alters- und Leistungsstufen arbeiteten damals Seite an Seite mit international anerkannten Dozenten, tauschten sich intensiv aus und verwandelten die Stadt für ein Wochenende in einen lebendigen Treffpunkt der Tuba-Szene.

Auch 2026 setzt der Workshop genau dort an – und noch einen Schritt darüber hinaus. Mit Øystein Baadsvik konnte erneut einer der weltweit führenden Tuba-Solisten gewonnen werden. Der norwegische Ausnahmemusiker ist bekannt für seine Virtuosität, seine kreativen Spieltechniken und seine Fähigkeit, der Tuba eine außergewöhnliche klangliche Vielfalt zu entlocken. Für viele Teilnehmende gilt er als prägende Persönlichkeit der internationalen Szene.

Der Workshop richtet sich sowohl an professionelle Musikerinnen und Musiker als auch an ambitionierte Amateure. Im Mittelpunkt stehen intensive Meisterklassen, Ensemblearbeit und individuell zugeschnittener Unterricht. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern ebenso um Klanggestaltung, Interpretation und musikalische Ausdruckskraft.

Gerade das gemeinsame Musizieren gilt als Herzstück der Veranstaltung: In kleinen und größeren Ensembles entsteht ein direkter Austausch, bei dem musikalische Erfahrung ebenso weitergegeben wird wie Begeisterung für das Instrument. Ergänzt wird das Programm durch thematische Workshops, etwa zu Atemtechnik, Bühnenpräsenz oder stilistischer Gestaltung. Doch der Tuba-Workshop lebt nicht nur von seinem Unterrichtsprogramm. Ebenso wichtig sind die Begegnungen abseits der Probenräume: Gespräche in den Pausen, gemeinsames Musizieren am Abend oder der Austausch unter Gleichgesinnten schaffen eine Atmosphäre, die viele Teilnehmende als ebenso wertvoll wie den Unterricht selbst beschreiben. Nicht selten entstehen daraus Kontakte und Freundschaften, die weit über das Wochenende hinaus bestehen bleiben.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist auch in diesem Jahr der Dozent selbst. Øystein Baadsvik, geboren in Trondheim, zählt zu den wenigen international gefeierten Tuba-Solisten. Seine musikalische Laufbahn führte ihn von frühen Erfolgen in Norwegen über ein Studium in Stockholm bis auf die großen Bühnen der Welt. Mit seinem Repertoire, das klassische Werke ebenso umfasst wie eigene Kompositionen und experimentelle Ansätze, hat er die Wahrnehmung der Tuba entscheidend geprägt. Stücke wie „Fnugg“, in dem er ungewöhnliche Spieltechniken integriert, gelten längst als Referenz in der modernen Blechbläserliteratur.

Den musikalischen Höhepunkt bildet das Abschlusskonzert am Sonntag, 13. September, um 16.30 Uhr. Dabei treten die Workshopteilnehmer gemeinsam mit Øystein Baadsvik auf und präsentieren die Ergebnisse der intensiven Arbeit des Wochenendes – ein besonderer Moment, in dem sich Lernen, Begegnung und Musik zu einem gemeinsamen Klangerlebnis verbinden.

Die Plätze sind begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Weitere Informationen sind unter www.tubaworkshop.de verfügbar.



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