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„Reformation bewegt“ – Programm der Martin-Luther-Gemeinde

Eine „Buchstabenwerkstatt“ bildetet den Auftakt zu einem vielfältigen Programm.

Falkenstein – Wer an einem Samstag Anfang Februar durch die Fenster des Arno-Burckhardt-Saales blickte, konnte viele Hände sehen, die aus Pappmaché große Buchstaben formten: zusammengestellt, ergeben sie das Wort „Reformation“. Sie werden in diesem Jahr an verschiedenen Orten ihren Platz finden und in Falkenstein an das 500-jährige Gedenken der Reformation erinnern.

Werkstattcharakter hat auch das Reformationsgedenken in der Falkensteiner Martin-Luther-Gemeinde. Nicht nur, weil sie nach dem Reformator benannt ist, begleitet die Gemeinde das Jubiläum mit einem vielfältigen Programm. Vorgestellt wird es in einem Auftaktgottesdienst unter dem Titel „Reformation bewegt“ am kommenden Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr.

„Aktiv – vielfältig – in ökumenischer Verbundenheit“, so charakterisiert die Gemeinde ihr Programm. Der Vergegenwärtigung der Ereignisse der Reformation dient z. B. die Reihe „Luther Lesen“. An drei Abenden werden die reformatorischen Hauptschriften Luthers aus dem Jahr 1520 diskutiert: „An den christlichen Adel deutscher Nation“ (23.03.2017), „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ (27.04.2017) und „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ (30.05.2017). Auch der Film „Luther“ von Eric Till aus dem Jahr 2013 bietet einen guten Einstieg in die Zeit der Reformation.

Eine Klammer über 500 Jahre hinweg möchte die Gemeinde mit Hilfe von „Thesenpaten“ schlagen. 95 Menschen – nicht nur aus der Gemeinde! – sollen symbolisch eine der Thesen „hüten“. Als Thesenpate bekommen sie eine „These“, die ihrem Haus oder in ihrer Wohnung bis zum Reformationstag an dieses Ereignis erinnert. Sie werden auch zu besonderen Veranstaltungen eingeladen.

Zum Bespiel zu zwei Besuchen des Frankfurter Städels (02. und 31.03.), bei denen exklusive Führungen die Thesenpaten über den Niederschlag der Reformation in der Kunst ins Bild setzen werden. Oder zu einem Konzert mit dem Kronberger Kammerchor St. Johann Vocal, der unter dem Titel „In stiller Nacht“ Musik der Gegenreformation zu Gehör bringt (07.05.).

Ein Kunstprojekt ist es auch, das im Mittelpunkt der Jubiläumsaktion steht. Die Gemeinde arbeitet dazu mit dem Wetterauer Künstler Stephan Guber zusammen. Nach den Sommerferien soll eine Holzskulptur für den Außenbereich entstehen, die eine Spur des Jubiläums hinterlässt. Die Gemeinde kann an der Gestaltung mitwirken in zwei „Werkstattgesprächen“. Der Künstler wird auch anwesend sein beim „Ökumenischen Gottesdienst unter den Eichen“ am 3. September. In einer Holzwerkstatt können sich anschließend Groß und Klein selber als Künstler versuchen.

Über Veranstaltungen informiert natürlich die Website der Gemeinde: www.evangelische-kirche-falkenstein.de. Die Gemeinde hat auch einen sogenannten Blog eingerichtet, mit dem sie das Programm begleiten wird. Hier kann auch jeder Besucher mitdiskutieren. Der Blog ist über die genannte Website zu erreichen.

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