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Kleine Wiesn am Kapuzinerplatz ganz groß bei den Königsteinern

Wie beim großen „Bruder“ in München durften auch beim Oktoberfest der Plaschis die Stimmungsmacher nicht fehlen, die mit bekannten Schlagern dem Publikum einheizten.

Foto: Schnurawa

Königstein (js) – Sie ist schon jetzt kaum mehr wegzudenken, die kleine Wiesn am Kapuzinerplatz, die bereits zum dritten Mal in Folge ihre Türen für die Oktoberfestfans öffnet. Dabei kommt ihr zudem eine ganz besondere Funktion zu, läutet sie doch stets den verkaufsoffenen Sonntag ein, an dem dann freilich kaum weniger dem bayerischen Brauchtum gefrönt wird.

Auch in diesem Jahr fanden sich am Samstagabend wieder unzählige, gut gelaunte Dirndl- und Lederhosenträger in den beiden aneinandergereihten Festzelten (wie immer zur Verfügung gestellt von den Plaschis und der freiwilligen Feuerwehr Schneidhain), um sich der bayerischen Gemütlichkeit hinzugeben. „Wir hätten eigentlich gerne noch ein drittes Zelt gehabt, aber das war leider nicht zu bekommen. Dann hätten wir die Bühne schön in die Mitte platzieren können“, meint der Vorsitzende der Plaschis, Udo Weihe.

Stets bestrebt, das Fest für die Königsteiner noch attraktiver zu machen, bemühte sich Weihe auch noch, ein zweites Toilettenhaus für die Festbesucher zu platzieren, über dessen Standort zunächst noch Uneinigkeit herrschte. „Leider haben wir mittlerweile mit hohen, städtischen Auflagen zu kämpfen“, so Udo Weihe. Doch davon ließ man sich hier aber keinesfalls die gute Laune verderben, selbst davon nicht, dass bereits um 22 Uhr wieder Sperrstunde war.

In echt bayerischer Manier eingeheizt wurde schon zum zweiten Mal von den aus Obernburg bei Eisenbach stammenden „8 Franken“, die das Publikum mehr als gut im Griff hatten.

Denn sie animierten nicht nur kräftig zu sportlicher Aktivität, indem sie zum Klatschen, Stampfen und Ähnlichem aufforderten, sondern zeigten sich gleichzeitig auch publikumsnah. Denn wer die „8 Franken“ kennt, weiß, dass bei ihnen die Musik nicht nur auf der Bühne spielt. Ganz ungeniert mischten sie sich auch dieses Mal wieder unter die Feiernden und achteten darauf, dass auch ja jeder mitmachte. Klar, dass hier auch echte Stimmungsmacher wie „Die Hände zum Himmel“ oder „Vivia Colonia“ zum Einsatz kamen. Fehlen durfte jedoch natürlich auch nicht das Trinklied „Ein Prosit“, das bei vollen Krügen selbstverständlich lauthals mitgesungen wurde.

Erfreuen durfte man sich, so wie sich das nun mal auf der Wiesn gehört, natürlich auch an den echt bayerischen Schmankerln wie der guten alten Brezn, Spundekäs sowie Schweinsbraten mit Zwiebelkruste, der sich ganz besonders großer Beliebtheit erfreute. „Wir haben dieses Mal extra etwas mehr bestellt“, gab der Vereinsvorsitzende der Plaschis zu verstehen, der mit seinem Team ganz offenbar bestens gewappnet zu sein schien. Wer es nicht ganz so bayerisch mochte, konnte aber auch mit Bratwurst und Pommes frites vorliebnehmen, die für die Feiernden ebenfalls in ausreichendem Maße zur Verfügung standen.

Besonders gefragt war jedoch vor allem wieder der gold-gelbe Weizensaft, der, wie im Jahr zuvor, sogar extra aus Bayern eingeflogen worden war. „Wir müssen ja schließlich irgendwie die Jungs bei Laune halten“, erklärt Udo Weihe, der verriet, dass das Bier aus dem gleichen Ort wie die muntere Blaskapelle stammte. Dies sei auch ein Grund, weshalb sie dieses Jahr wieder angereist seien, meinte er scherzend. Im letzten Jahr sei die Band wegen des leckeren Gerstensaftes sogar eine halbe Stunde gratis länger geblieben.

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