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Starker 21. Platz für den Kreis im Fokus-Ranking

Hochtaunus (kw) – In einem nationalen Ranking der 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland des Focus-Magazins ist der Hochtaunuskreis auf Platz 21 gelandet. Betrachtet wurden die Wirtschafts- und Lebensumstände in den unterschiedlichen Regionen. Im Vergleich zum Ranking im Jahr 2015 klettert der Hochtaunuskreis um 21 Plätze nach oben, in der Kategorie Einkommen und Attraktivität ist der Kreis sogar unter den Top-Ten auf Platz 10. Das Magazin veröffentlichte das Ranking in seiner Ausgabe im Februar.

Landrat Ulrich Krebs freut sich über das gute Abschneiden des Hochtaunuskreises und sieht darin eine Bestätigung, dass der Kreis wirtschaftlich sowie gesellschafts- und kulturpolitisch auf dem richtigen Weg sei. „Wir sind eine attraktive Region und bieten Unternehmen gute Bedingungen, sich hier niederzulassen oder ihre Standorte auszubauen. Aber die Menschen ziehen nicht nur zum Arbeiten in den Hochtaunuskreis, sie leben hier auch gerne und gut.“

Das Deutschland-Ranking wird vom Kölner Regionalforscher Wolfgang Steinle und Bettina Steinle-Vossbeck erstellt. Das Team um das Forscherpaar sammelt wirtschaftliche, soziale und ökologische Daten, insgesamt sind es 21 Einzelindikatoren, die in fünf Kategorien zusammengefasst werden: „Wachstum und Jobs“ (unter anderem Arbeitslosenquote), „Firmengründungen“ (unter anderem Gewerbeanmeldungen), „Produktivität und Standortkosten“ (unter anderem Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, Steuerbelastung der Betriebe), „Einkommen und Attraktivität“ (unter anderem Haushaltseinkommen und Zuzug) sowie „Lebensqualität“ (unter anderem Sicherheit, Gesundheit, Trinkwasserqualität, Risiko der Altersarmut).

In der Kategorie „Einkommen und Attraktivität“, bei der es der Hochtaunuskreis unter die Top-Ten geschafft hat, schauten sich die Wissenschaftler an, wie viel Geld Einwohner verdienen und wie viel den Haushalten im Schnitt zur Verfügung steht, sprich, wie hoch die Teilhabe des Einzelnen am wirtschaftlichen Erfolg seiner Region ist. Wichtig war hier aber auch das Wanderungssaldo, also wie viele Menschen nach Zu- und Wegzügen in der Region verbleiben. Demnach ist der Kreis als Zuzugsgebiet hoch attraktiv, dies belegen auch die jüngsten Zahlen des statistischen Landesamtes, der Kreis wächst. „Die Menschen bleiben hier und verdienen gut“, kommentiert Landrat Krebs den guten Platz im Ranking.

Auch in den Kategorien Firmengründungen sowie Produktivität und Standortkosten liegt der Hochtaunuskreis unter den ersten 50 Regionen in Deutschland. In Hessen ist der Kreis bei der letztgenannten Kategorie einer von nur drei Regionen unter diesen ersten 50, zusammen mit dem benachbarten Main-Taunus-Kreis und dem Kreis Offenbach.

Der sehr gute Gesamtplatz 21 unter den Top 50 in Deutschland sei auch ein Ansporn, es noch besser zu machen, sagte Landrat Krebs.

Es sei richtig, den Ausgleich zwischen dem wirtschaftsstarken Vordertaunus und den ländlicheren Gebieten hinter dem Taunuskamm immer im Blick zu haben. Krebs sieht im Usinger Land große Potenziale, die gesamte Region voranzubringen. „Ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mit der geplanten Verlängerung der S5 nach Usingen und später nach Grävenwiesbach oder auch der weiter konsequente Ausbau der Schulen werden das Usinger Land wirtschaftlich und als Wohnstandort noch attraktiver machen“, sagte Krebs.

Dazu gehöre natürlich auch die Versorgung der Region mit schnellem Internet, was wiederum die Chancen auf weitere Firmengründungen erhöhe.

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