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Vierzig Punkte als angestrebtes Ziel – Reimanns Comeback als FCM-Boss

Mammolshain (cdg) – Nach dem 2:2-Unentschieden im Derby gegen den künftigen Kreisoberligisten BW Schneidhain hat der FC Mammolshain zwei Runden vor Ende der Runde die 40-Punkte-Grenze noch weiter fest im Blick. Bei derzeit 39 Zählern steht zwar noch das schwere letzte Auswärtsspiel bei Meister und Aufsteiger SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach auf dem Programm, beim Saisonfinale dann zuhause gegen die SG Eschbach/Wernborn (derzeit 41 Punkte) scheint das Ziel jedoch noch erreichbar.

„Wir haben mehr Chancen herausgespielt, so dass ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre“, war FCM-Trainer Vatan Akkus mit der Punkteteilung gegen den Tabellenzweiten durchaus zufrieden. Beide Treffer gingen einmal mehr auf das Konto von Christian Aulich, der seine Saisonbilanz damit auf 22 Treffer ausbauen konnte. Als Elfmeterschütze zum 2:2-Endstand (70.) war Aulich wieder eine sichere Bank, nachdem er zuletzt an der Querlatte gescheitert war. Noch weitaus sehenswerter dürfte jedoch sein gefühlvolles Freistoßtor, unhaltbar über die Abwehrmauer hinweg, in Erinnerung bleiben. Es bedeutete den 1:1-Pausenstand kurz vor der Halbzeit. Als Kunstschütze hätte sich Aulich eigentlich noch einmal versuchen müssen, doch nur Sekunden später beim Freistoß fast von der gleichen Position drängte sich Philipp Hees vor, konnte Aulichs Glanztat aber nicht nachmachen.

Eine Viertelstunde vor Schluss war Hees an einem eigenen Treffer noch viel näher dran, als er allein auf Schneidhains Torhüter zulief, Pereira aber nicht überwinden konnte. Die Gäste waren zweimal in Führung gegangen (30. und 60. Minute), beim 1:0 nach zwei zu kurz abgewehrten Eckbällen und beim 2:1, als sich Kapitän Schmiedl und Schlussmann Weck nicht einig waren. „Insgesamt haben wir kompakt gestanden und Schneidhain nur wenig erlaubt“, so Akkus.

BW wird übrigens trotz zahlreicher Abgänge eigenständig bleiben, künftig eine Klasse höher spielen und keine Fusion mit dem 1.FC/TSG Königstein eingehen. Personelle Schwierigkeiten bei der künftigen Kaderbildung gibt es selbstverständlich auch in Mammolshain. „Doch es gibt keinen Grund, eine Spielgemeinschaft zu bilden, nachdem wir hier einen tollen Kunstrasenplatz mit viel Eigeninitiative gebaut haben und jetzt auch das Vereinsheim ausgebaut werden konnte“, erklärt Bernd Reimann. Der 68-Jährige, der bereits um die Jahrtausendwende – von 1997 an – mehr als fünf Jahre Vorsitzender des FCM 1910 war, feiert sein Comeback als Verantwortlicher, zusammen mit Christian Bordzio als Stellvertreter.

Für die Begegnung am Sonntag in Wehrheim (15 Uhr) wünscht sich Reimann einen ähnlich positiven Auftritt seines Vereins wie beim Vorspiel. Wir blicken zurück: Das ist noch gar nicht solange her, denn die Begegnung fand erst am 5. April statt, nach drei (!) Verlegungen. Beim Abpfiff hieß es zwar 1:4, aber Mammolshain hatte sich über eine Stunde lang wacker geschlagen.

Die Aufstellung des FCM: Weck – Siever, Schmiedl, Jan Hees, Wagenpfeil – Albeck, Schönberger, Ullmann, Rehnert (Altlay)- Aulich und Philipp Hees.

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