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Königsgucker

Königstein (hhf) – Wenn Sie, liebe Leser, diese KöWo in den Händen halten, dann ist das Maximum gerade erreicht: Der Meteorstrom der Perseiden kommt wie in jedem Sommer der Erde nahe genug, dass er etliche Sternschnuppen produziert, bis zu 100 pro Stunde sind möglich. Aber auch in den Tagen vor und nach dem Maximum wirft er noch um die 50 kosmische Funkenmariechen um sich, ein Blick in den Nachthimmel lohnt sich also auf jeden Fall.

Wer sich mit dem Sternenhimmel etwas auskennt, kann die Suche auf das Sternbild „Perseus“ einschränken, aus diesem namensgebenden Sternengebilde scheinen die im Volksmund auch „Laurentius-Tränen“ genannten Sternschnuppen nämlich zu kommen. In Wirklichkeit sind es zwar Bruchstücke eines Kometen, sie erscheinen aber halbwegs pünktlich zum Namenstag des Heiligen Laurentius am 10. August. Dabei bitte nicht von den Usingern durcheinander bringen lassen, sie feiern ihre Laurentius-Kerb erst im September.

Wer es mit der Astronomie nicht so hat, kann den Blick einfach in den Nachthimmel richten, die zum Teil recht hell leuchtenden Meteore streuen weit genug (würden sie den Erdboden erreichen, hießen sie Meteoriten). Wichtig ist nur – wie bei allen Beobachtungsversuchen am nächtlichen Himmel – möglichst weit weg von menschlicher Beleuchtung zu kommen.

Im Falle der hellen Perseiden muss aber niemand bis zum Feldberg flüchten, es genügt schon, sich in den Garten zu begeben, wenn das Haus die Straßenlaternen verdeckt. Ein Geheimtipp vor allem für Verliebte und andere mit großen Wünschen sind Burgberg und Woogtal in der Kernstadt (da sind auch noch Glühwürmchen unterwegs), in den Stadtteilen empfehlen sich zum Beispiel Bangert, Kohlweg, Hilda-Tempel oder das Kronthal. In jedem Fall sind auch Spiel- und Sportplätze ein guter Beobachtungsort.

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