ALK verurteilt geschmacklose Aktion in der Stadtmitte

Königstein (kw) – Die ALK verurteilt mit einer Pressemitteilung eine in sozialen Medien verbreitete Aktion gegen Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko als geschmacklos, pietätlos und entwürdigend.

Am frühen Dienstagmorgen wurde in sozialen Netzwerken ein Bild veröffentlicht, das einen Baumstumpf in der Konrad-Adenauer-Anlage zeigen soll. Darauf liegt ein Foto der Bürgermeisterin, gehalten von einer brennenden Grabkerze.

„Ein derartiges Vorgehen gegenüber der Bürgermeisterin ist inakzeptabel und entspricht in keiner Weise dem Stil der ALK“, erklärte Günther Ostermann, Spitzenkandidat der ALK für das Stadtparlament. Die Wählergemeinschaft verurteile diese diffamierende Aktion aufs Schärfste.

Auch die Verbreitung des Bildes mit einer unterschwelligen Anschuldigung gegenüber politischen Gegnern der geplanten Umgestaltung der Stadtmitte und der Baumfällungen in der Konrad-Adenauer-Anlage sei kein angemessener Umgang mit politischen Differenzen, so Ostermann.

Die ALK habe ihre ablehnende Haltung zu den geplanten massiven Baumfällungen sowie zur Umgestaltung der Stadtmitte mit einer Tiefgarage stets offen vertreten. Politische Auseinandersetzungen führe die ALK in den zuständigen städtischen Gremien, im Stadtparlament und in den Medien – durchaus auch mit klaren Worten. „Anonyme Diffamierungen politischer Gegner sind jedoch kein Mittel politischer Auseinandersetzung, das die ALK jemals eingesetzt hat oder einsetzen würde“, betonte Ostermann. Solche Aktionen schadeten dem politischen und gesellschaftlichen Klima in der Stadt.

Die ALK ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger Königsteins auf, trotz der emotional geführten Debatte den respektvollen Umgang miteinander zu wahren.



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