Königstein/Kronberg (kw) – . Französisches Kino, gute Gespräche und ein Hauch Côte d’Azur mitten im Taunus: Die gemeinsame Kinomatinée des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein – Le Cannet und des Partnerschaftsvereins Kronberg – Le Lavandou war ein voller Erfolg. Rund 90 Mitglieder beider Vereine und Gäste kamen am Sonntag in die Kronberger Lichtspiele, um gemeinsam die französische Komödie „Liebesbriefe aus Nizza“ zu sehen.
Bereits vor dem Film wurden die Kinogäste im Hof der Kronberger Lichtspiele mit einem Glas Sekt empfangen. Die Vorsitzenden der beiden Partnerschaftsvereine, Stefan Nauheim für Kronberg – Le Lavandou und Alexander Hees für Königstein – Le Cannet, begrüßten die Besucher und stimmten auf den gemeinsamen Kinovormittag ein.
Unter den Gästen war auch der Kronberger Bürgermeister Christoph König, der die Initiative der beiden Vereine in seinem Grußwort ausdrücklich würdigte: „Die Zusammenarbeit der beiden Vereine ist eine gute Sache. Sie zeigt, dass Städtepartnerschaften nicht an den jeweiligen Stadtgrenzen enden, sondern Menschen miteinander verbinden und neue gemeinsame Ideen entstehen lassen.“
Auch die beiden Vorsitzenden zeigten sich über die große Resonanz erfreut. Alexander Hees erklärte: „90 Gäste sind ein großartiges Zeichen dafür, wie lebendig die deutsch-französische Freundschaft bei uns im Taunus ist. Kronberg und Königstein liegen unmittelbar nebeneinander, und unsere französischen Partnerstädte Le Lavandou und Le Cannet verbindet die Côte d’Azur. Es liegt daher nahe, dass auch unsere Vereine enger zusammenrücken und gemeinsam neue Angebote schaffen.“
Stefan Nauheim zog ebenfalls ein positives Fazit: „Diese Kinomatinée hat gezeigt, wie unkompliziert und bereichernd die Zusammenarbeit unserer beiden Partnerschaftsvereine sein kann. Gemeinsam erreichen wir noch mehr Menschen und können die Begeisterung für Frankreich, seine Kultur und die deutsch-französische Freundschaft über die Grenzen unserer beiden Städte hinweg weitertragen.“
Nach dem Film war der gemeinsame Vormittag noch lange nicht beendet. Bei strahlend blauem Himmel luden die beiden Partnerschaftsvereine ihre Gäste zu einem Empfang unter freiem Himmel ein. Bei kühlem Rosé und Quiche Lorraine entwickelte sich schnell eine gesellige Atmosphäre. Dabei wurde über die amüsanten und turbulenten Szenen aus „Liebesbriefe aus Nizza“ gesprochen und der Film in zahlreichen Gesprächen noch einmal gemeinsam Revue passieren gelassen.
Für beide Partnerschaftsvereine steht nach dem großen Zuspruch fest: Die Kinomatinée war nicht nur ein gelungener französischer Sonntagvormittag, sondern zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie die deutsch-französische Freundschaft durch gemeinsame Veranstaltungen vor Ort gelebt und weiterentwickelt werden kann.
