Königstein (as) – Der Förderverein des Freibads Königstein ist kurz davor, seine Arbeit aufzunehmen, die überraschend schnelle Wiedereröffnung des Fraibads im Woogtal war noch kein Thema, als die Königsteiner Woche den frisch gewählten 1. Vorsitzenden Uli Stadler erreichte.
Zwei Wochen nach der Gründungsversammlung, auf der immerhin rund 25 Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse an der Zukunft des vermeintlich noch längere Zeit geschlossenen Freibads bekunden, hat der Verein durch „Mund-zu-Mund-Propaganda“ schon knapp 50 Mitglieder, berichtet Stadler. „Die Unterlagen sind noch nicht eingereicht worden. Wenn wir richtig gegründet sind als eingetragener Verein, dann legen wir richtig los.“
Erste Ideen wurden bei der Gründungsveranstaltung bereits gesammelt. Sie reichten von häufigeren Late-Night- bzw. Luna-Schwimmen über Sport-, Kultur- und Kinderveranstaltungen bis hin zur Stärkung des Bades als sozialer Treffpunkt für Familien und Jugendliche. „Wir werden uns im Vorstand zusammensetzen, was wir machen werden“, so Stadler.
Der CDU-Stadtverordnete ist im Übrigen der einzige „Politiker“ im Vorstand, seine Kollegen sind Marcus Wirss als 2. Vorsitzender, Antje Bähner als Kassiererin, Amanda Gänsler als Schriftführerin sowie fünf Beisitzer. Der Verein sei völlig überparteilich, wie auch schon sein Parteikollege und Initiator Daniel Georgi bei der Einladung zur Gründungsversammlung betont hatte. Bei dieser konnten denn auch Mitglieder der ALK und der SPD begrüßt werden, auch Familien, deren Herz am Freibad hängt, waren von Anfang an mit im Boot.
Jetzt hofft Stadler auf noch sehr viele Mitstreiter mehr, die das Freibad ideell und finanziell unterstützen möchten. Für 20 Euro Jahresbeitrag können Erwachsene dabei sein, der Familientarif liegt bei 50 Euro für zwei Erwachsene einschließlich aller Kinder bis 18 Jahre.
Das Geld, das betonte der 1. Vorsitzende, sei nicht dafür bestimmt, der Stadt zweckgebunden Mittel zufließen zu lassen, um die Reparaturen nach der Überschwemmung des Technikraums im Winter finanzieren zu helfen. Das Geld sei dafür gedacht, das Schwimmbad in seiner Entwicklung zu fördern und attraktiver zu machen, um so über den Hebel mehr Besucher auch wieder Mehreinnahmen für die Stadt zu generieren. So wird ein Schuh draus. Und nachdem das Freibad bereits am 20. Juni wieder öffnet, kann auch der Förderverein schon sehr bald durchstarten.