Hilfe für Opfer der Sturzflut in Nepal

Die Ausmaße der Sturzflut sind verheerend. Foto: privat

Königstein (kw) – Eine verheerende Sturzflut hat am 26. August das dicht besiedelte Trishuli-Flusstal in Nepal verwüstet. Das Wasser wälzte sich durch das ganze Land bis hin zur Grenze nach Indien. Ausgelöst wurde die Katastrophe durch den Kollaps eines Gletschers, der gewaltige Wasser- und Schlammmassen ins Tal schickte. Ganze Dörfer wurden innerhalb weniger Minuten zerstört, Straßen und Brücken weggerissen und Hunderte Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Die Flut ereignete sich am Vormittag – genau zu der Zeit, als Kinder in der Schule waren oder sich auf dem Schulweg befanden. Berichte aus den betroffenen Regionen schildern, dass bis zu 20 Schulen während des Unterrichts von den Fluten erfasst und weggespült wurden. Viele Familien wurden auseinandergerissen, zahlreiche Kinder warten noch immer auf Nachrichten von ihren Eltern. Es wird befürchtet, dass Tausende Kinder ihre Eltern verloren haben. Diese Kinder benötigen dringen Schutz.

Hilfsgesuch an Childaid Network

Die Projektgebiete von Childaid Network sind nicht direkt betroffen. Dennoch erreichte die in Königstein ansässige Hilfsorganisation bereits am Morgen des 27. August die dringende Bitte der nepalesischen Regierung, sich an der Nothilfe zu beteiligen. Dabei wird Childaid Network vor allem den Schutz und die Versorgung der Kinder in den Fokus nehmen. Mit einer Spende über Childaid Network kann gezielt geholfen werden: www.childaid.net/spenden oder direkt unter IBAN: DE96 5004 0000 0375 5055 00.



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