Königstein (kw) – Im Rotary Club Bad Soden-Königstein steht zur Jahresmitte der turnusmäßige Präsidentenwechsel an: Auf Dr. Klaus Schmitte folgt zum 1. Juli Rainer Schmitt, Partner im Frankfurter Büro der internationalen Wirtschaftskanzlei K&L Gates LLP. Der erfahrene Wirtschafts- und Steuerrechtler war zuletzt drei Jahre lang Gemeindienstbeauftragter und hat in dieser Funktion die vielfältigen Förderaktivitäten des Rotary Clubs Bad Soden-Königstein koordiniert und geleitet.
Beruflich ist Schmitt seit vielen Jahren im internationalen Steuerrecht tätig. Er berät insbesondere bei der Strukturierung grenzüberschreitender Investitionen, Reorganisationen, Restrukturierungen und Finanzierungen sowie bei nationalen und internationalen M&A- wie Immobilien-Transaktionen, Portfoliogeschäften, Joint Ventures und steuerlichen Streitigkeiten. Nach der juristischen Ausbildung vor allem in Freiburg, Lausanne, Bonn und Koblenz sowie beruflichen Stationen in internationalen Kanzleien trat Schmitt 2010 als Partner bei K&L Gates LLP ein. Dort begründete er den Bereich Steuerrecht in Deutschland. Fachlich hält er regelmäßig Vorträge und veröffentlicht Artikel zum nationalen und internationalen Steuerrecht.
Dem Rotary Club Bad Soden-Königstein gehört Schmitt seit sechs Jahren an. Als Gemeindienstbeauftragter hat er zuletzt die Projekte und Strukturen des Clubs aus einer besonders verantwortungsvollen Perspektive begleitet. „Die vergangenen Jahre haben mir immer wieder gezeigt, was man im Kleinen und Größeren bewegen kann und welche Kraft entsteht, wenn im Club berufliche Erfahrung, persönliches Engagement und Verlässlichkeit sowie die Bereitschaft zum Dienst an der Gemeinschaft zusammenkommen“, so Schmitt. „Ich freue mich sehr darauf, das Amt des Präsidenten ab dem Mittwoch, 1. Juli zu übernehmen und den Club gemeinsam mit dem neuen Vorstand führen zu dürfen.“
Die besondere Stärke Rotarys sieht Schmitt in der Vielfalt der Persönlichkeiten, Berufswege und Kompetenzen, die ein Rotary Club bündelt. Dabei gehe es nicht um äußere Wirkung, sondern um konkretes, nachhaltiges Handeln. „Rotary lebt davon, dass Menschen ihre Erfahrung, ihre Zeit und ihre Netzwerke einbringen, um dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird – in der unmittelbaren Nachbarschaft ebenso wie international“, beschreibt Schmitt sein Verständnis der rotarischen Idee. Getragen werde dies durch die zum Teil langjährigen, persönlichen Freundschaften der Mitglieder – gewachsen in den wöchentlichen Meetings mit sehr interessanten Vorträgen aus den verschiedensten Bereichen und durch regelmäßige gemeinsame Aktivitäten, Reisen sowie auch Treffen mit dem französischen Partnerclub.
Die Projekte des Clubs erstrecken sich über viele Tätigkeitsfelder, aktuell insbesondere Bildung, Soziales, Gesundheit, Umwelt und internationale Hilfe. Seit gut zwei Jahrzehnten hat der Club dafür insgesamt rund 950.000 Euro an Spendenmitteln projektgebunden verteilt. Für Schmitt ist dies zugleich Verpflichtung und Ansporn: Der Club soll weiter in eine gute Zukunft geführt werden – bewährte Projekte sollen fortgeführt, neue Impulse aufgenommen und die Zusammenarbeit mit anderen Rotary Clubs und Rotaract ausgebaut werden.
„Rotary ist lokal verwurzelt und zugleich Teil einer weltweiten Bewegung. Gerade diese Verbindung macht den Reiz und die Wirksamkeit unseres Engagements aus“, so Schmitt. „Ob es um Sprach- und Integrationsförderung von Kindern, Berufsinformation für Schüler, Hilfe in sozialen Notlagen, Unterstützung lokaler Einrichtungen, Gesundheitsprojekte oder internationale Initiativen in der Ukraine oder in Afrika geht: Entscheidend ist, dass Hilfe konkret ankommt.“
Der Rotary Club Bad Soden-Königstein ist ein regional verwurzelter, unabhängiger, überparteilicher und konfessionell nicht gebundener Freundeskreis unterschiedlicher Berufsgruppen. Er engagiert sich lokal wie international unter anderem auf den Feldern Gesundheit, Bildung, Soziales und Umwelt, so etwa bei reittherapeutischen Angeboten für behinderte Kinder, der Sprach- und Integrationsförderung von Kindern, katastrophenbedingten sozialen Notlagen, der Hilfe für Geflüchtete, Wiederaufforstungsvorhaben und den jährlich durchgeführten Berufsinformationstagen an hiesigen Schulen, der Unterstützung von Hilfsbedürftigen im engeren Umfeld wie auch der Aufstellung von Tafeln zu historischen Orten oder der Renovierung eines örtlichen Brunnens im Kurpark. Auch internationale, der Völkerverständigung dienende nachhaltige Projekte wie Wasserprojekte in Kamerun und Uganda, ein Schulprojekt in Namibia und die „Kinderhilfe Afghanistan“ erhielten maßgebliche Förderungen.
