Nach Reizgasattacke: Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes

Königstein (kw) – Nach der Reizgasattacke auf einen 43-jährigen Mann aus Königstein in der Nacht zum vergangenen Sonntag hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen ausgeweitet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dem Mann bei dem Angriff nicht nur Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, sondern auch sein Mobiltelefon und Bargeld geraubt. Die Ermittler gehen deshalb inzwischen von einem schweren Raub aus und suchen weiterhin Zeugen.

Der 43-Jährige war nach Polizeiangaben zwischen 3.30 Uhr und 4.14 Uhr zu Fuß von der Königsteiner Fußgängerzone in Richtung Bahnhof unterwegs. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand ereignete sich die Tat vermutlich im Bereich des Busbahnhofs.

Dort wurde der Mann von einem bislang unbekannten Täter angesprochen. Aus dem Gespräch entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf sprühte der Unbekannte dem 43-Jährigen unvermittelt Pfefferspray beziehungsweise Reizgas ins Gesicht. Anschließend entwendete er dem Opfer das Mobiltelefon sowie Bargeld und flüchtete.

Der Verletzte wurde zunächst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Täter wird lediglich als männlich beschrieben. Weitere Hinweise zu seiner Identität liegen bislang nicht vor.

Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die sich in der Nacht zum Sonntag zwischen 3.30 Uhr und 4.14 Uhr im Bereich der Königsteiner Innenstadt oder des Busbahnhofs aufgehalten haben und Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizeistation Königstein unter der Telefonnummer 06174 9266-0 zu melden.



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