Schulanfänger machen Fußgängerführerschein mit der Verkehrswacht

Die Wackelzahngruppe mit Raimund Marx von der Verkehrswacht (rechts). Erzieherin Nicole Glässer, Verkehrshelfer Günter Post und Erzieher Amir Smajlovic (von links) begleiteten die Gruppe.Fotos: Stadt Königstein

Im städtischen Kindergarten „Wirbelwind“ drehte sich in einer Projektwoche alles um das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Die Kinder der Gruppe „Wackelzähne“, die nach den Sommerferien eingeschult werden, nahmen am Schulwegtraining teil und lernten dabei wichtige Regeln für ihre Sicherheit.

Geleitet wurde die Gruppe von Raimund Marx von der Deutschen Verkehrswacht, der mit den Kindern das sichere Überqueren von Straßen übte. Besonders wichtig sei es, die Perspektive der Kinder einzunehmen, erklärte Marx. „Man muss sich auf Augenhöhe der Kinder bewegen, denn sie sehen im Verkehr viel weniger als Erwachsene“, sagte er. Deshalb sei es wichtig, gemeinsam mit den Kindern den Straßenverkehr aus ihrer Sicht zu erleben.

Ein wichtiger Merksatz wurde dabei immer wieder geübt: „Wir schauen links, rechts, links. Wenn die Autos stehen, kann ich gehen.“

Erzieherin Nicole Glässer berichtete, dass die Kinder zunächst im Kindergarten mit Bobbycars und kleinen Ampeln trainierten. „Jetzt haben wir das Gelernte auf der Straße umgesetzt“, erklärte sie.

Den Kindern machte das Training großen Spaß. Edwin und Luise erzählten begeistert von den Übungen im Straßenverkehr und freuten sich besonders über den Abschluss der Projektwoche. Denn zum Schluss erhielt jedes Kind von Raimund Marx einen Fußgängerführerschein.

Marx gibt den Eltern noch einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg: Das Schulwegtraining solle bis zur Einschulung im Sommer fleißig weitergeführt werden – und die Kinder sollten möglichst nicht nur im „Elterntaxi“ gefahren werden.

Raimund Marx erklärt den Kindern, wie die Straße sicher überquert wird.

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