Sicheres Königstein: Vorträge zur Prävention von Straftaten

‚Betrügereien gegenüber älteren Menschen‘ ist das erste Vortragsthema am 24. Juni

Als Kompass-Kommune hat sich die Stadt Königstein zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt zu verstärken. Ein wichtiger Baustein für dieses Ziel ist die Aufklärung der Menschen, wie sie sich schützen können.

Dazu hat der Fachbereich für Sicherheit und Ordnung drei kostenlose Vorträge organisiert. Fachbereichsleiterin Katya Hengen: „Informierte Bürgerinnen und Bürger tappen nicht so einfach in Fallen, die Straftäter stellen. Wer weiß, wie man gut reagiert und sich schützen kann, wir nicht so leicht zum Opfer.“

Der erste Vortrag von Nicole Meier von der Polizeidirektion Hochtaunus richtet sich an ältere Menschen, die immer häufiger zur Zielgruppe werden. Am 24. Juni um 18.30 Uhr gibt es im Haus der Begegnung Hinweise und Tipps zum Thema „Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“.

Am 27. Juni geht es um das Thema „Gefahrenzone Smartphone“. Dieser Vortrag ist ausschließlich für Erwachsene und vor allem Erziehungsberechtigte ab 18 Jahren geeignet, da über Straftaten im Netz wie verfassungsfeindliche oder pornografische Bilder berichtet wird. Hengen: „Vor allem Eltern sollten genau hinschauen, wie sich die Kinder im Netz bewegen und welche Gefahren lauern.“ Vortragende sind der Jugendkoordinator Thomas Leopold-Klemm von der Polizeidirektion Hochtaunus und Günter Steppich, IT-Berater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt Wiesbaden.

Am 8. Oktober geht es dann um „Wohnungseinbruchdiebstahl“. Alle Vorträge sind kostenlos und ohne Anmeldung. „Wir hoffen auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer. Denn uns liegt die Sicherheit der Menschen am Herzen“, spricht Katya Hengen eine Einladung aus.

Die KOMPASS-Sicherheitsinitiative

Mit dem 2017 initiierten KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel (KOMPASS) hat das Hessische Innenministerium ein Angebot für Städte und Gemeinden oder auch Stadtteile eingerichtet, mit dem diese in Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren vor Ort und dem Land ihre Sicherheitsarchitektur gezielt weiterentwickeln können, um vor allem die gefühlte Sicherheitslage zu verbessern. Im Rahmen des bundesweit einmaligen Programms, über das gegenwärtig 158 hessische Kommunen im Austausch mit ihren Bürgerinnen und Bürgern stehen, wurden hessenweit bereits zahlreiche Sicherheitsanalysen und Bürgerbefragungen zur Erkennung von Problemfeldern in Kommunen und der Entwicklung entsprechender Lösungsansätze durchgeführt.

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