Der Herbst ist Pflanzzeit – auch für die städtischen Baumpfleger. Das ganze Jahr über schneiden und pflegen sie die knapp 3.000 städtischen Bäume an den Straßen und städtischen Gebäuden, in den Grünanlagen, Kindergärten, den Sportanlagen, Friedhöfen, im Woogtal und anderen Freiflächen. Im Herbst kommt eine Arbeit hinzu: die Pflanzung von Jungbäumen. Aktuell werden insgesamt 39 Bäume im Stadtgebiet Königstein sowie allen drei Stadtteilen von den fleißigen Mitarbeitern gepflanzt. Zusammen mit der Dezernentin für Grünangelegenheiten Gabriela Terhorst klären die Kolleginnen und Kollegen der Grünplanung und des Betriebshofes frühzeitig, welche Baumstandorte und welche Baumarten in Frage kommen. Dabei wird auch der Aspekt klimaangepasste Bäume mitberücksichtigt, um die Nachhaltigkeit der Pflanzungen zu gewährleisten.
„Die Herausforderungen für die Stadtbäume werden allerdings immer größer“, sind sich alle Beteiligten einig. Bäume entlang der Straße und in gepflasterten Flächen sind zahlreichen besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie müssen Auto-Abgase, Streusalz, Vierbeiner-Urin und geringeren Wurzelraum erdulden. Hinzu kommen nun die Folgen des Klimawandels wie Hitzetage und Dürreperioden. Daher werden zum Teil auch nicht einheimische Arten wie zum Beispiel der Amberbaum gepflanzt.
In den Grünanlagen, Friedhöfen und anderen Freiflächen, die weitaus bessere Standortbedingungen für die Bäume bieten, pflanzt die Stadt weiterhin einheimische Bäume, da unsere Tiere wie z. B. Vögel und Insekten an diese angepasst sind.
Die Baumpfleger Frank Hanisch, Sascha Schlothauer und Gärtner Jimmi Leinweber bei der Arbeit. Foto: Stadt Königstein
