Aus Start wird DB Regio – Übergang wird zum 1. August abgeschlossen

Königstein/Frankfurt (kw) – Nach einem Vorstandsbeschluss der DB Regio AG zu Beginn des Jahres wird die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH zum 1. August 2026 vollständig in die DB Regio AG integriert. Der Betrieb soll laut der Pressemittelung dadurch zukünftig stabiler, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger werden. Bestehende Verkehrsverträge werden von der DB Regio AG übernommen und weitergeführt. Ab August 2026 läuft der Verkehr dann einheitlich unter dem Namen von DB Regio.

Für Fahrgäste bedeutet das: Die Zugverbindungen und Leistungen bleiben bestehen und die erfahrenen Mitarbeitenden sind weiterhin im Einsatz. Die Mitarbeitenden der regionalen Geschäftseinheiten der Start werden 1:1 durch die jeweiligen Bereiche der DB Regio AG übernommen. Damit will DB Regio Wissen, Erfahrung und Kompetenzen erhalten und einen betrieblich stabilen Übergang sicherstellen.

Gleichzeitig nutzt DB Regio die Integration, um die Betriebsqualität zu verbessern. „Schon während der vergangenen Monate liefen in einzelnen Regionen Maßnahmen an, um den Betrieb weiter zu stabilisieren. Beispielsweise unterstützt DB Regio mit zusätzlichen Lokführerinnen und Lokführern“, so die Mitteilung.

Auf der RB 12 Königstein–Frankfurt hatte es zuletzt aber wieder vermehrt Irritationen der Fahrgäste gegeben. Seit Ende Juni fahren wieder Dieselloks– allerdings der neuesten Generation – statt der Wasserstoffzüge.

Bis 9. August muss man zudem noch in Höchst auf die S-Bahn umsteigen, um in die Frankfurter Innenstadt zu gelangen. Grund ist der Bau an der Regionaltangente West. Die Wasserstoffzüge werden derzeit auf der RB 15 Bad Homburg–Brandoberndorf eingesetzt, auf dieser „Problemstrecke“ für den Betreiber in der jüngeren Vergangenheit sind wiederum Dieselzüge frei geworden. Bis zum Jahresende soll laut RMV aber im Teilnetz der Taunusbahnen überwiegend mit Wasserstoffantrieb gefahren werden.

Die Kundenzufriedenheitsumfrage in der Facebook-Gruppe „RB12-Erfahrungen“ forderte Weiteres zutage. Die Pünktlichkeit lasse zu wünschen übrig, teiweise führen die Züge sogar früher ab. Und die Dieselzüge seien deutlich kürzer, wodurch weniger Fahrgäste Platz finden. Das könnte nach den Ferien in der kommenden Woche spannend werden.



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