Königstein (iba) – Wer noch einen guten Sitzplatz ergattern wollte, musste überpünktlich sein, der Andrang war groß, die Lust auf Geselligkeit und schmackhaften Kuchen ebenso.
Üblicherweise am dritten Adventssamstag jeden Jahres lädt die DRK Ortsvereinigung Königstein zum Adventskaffee ins katholische Gemeindezentrum in der Georg-Pingler-Straße ein. Üblicherweise ist der Zuspruch groß. Üblicherweise werden nicht einfach nur Speisen und Getränke serviert, sondern auch ein Rahmenprogramm angeboten.
So war es auch am dritten Advent 2025, aber bevor der Alleinunterhalter loslegen und den geselligen Teil des Nachmittages einleiten durfte, wurde zunächst der offizielle Teil über die sprichwörtliche Bühne, respektive ans Rednerpult gebracht.
Prof. Dr. Eckart Wernicke ist der Vorsitzende des Ortsvereines und bekam schon vor Jahren die Ehrenurkunde für seine Arbeit verliehen, damals wie heute kann er mit Lobhudeleien aber eigentlich nicht sonderlich viel anfangen – er gibt Lob lieber weiter, als es selbst einzuheimsen: „Ein besonderer Dank geht an Wiltrud Post, die hier seit Jahren eine tolle Arbeit macht!“ Post ist die Leiterin des Sozialen Arbeitskreises und zudem Schatzmeisterin des Ortsvereins. Ohne solche Menschen, ohne das Ehrenamt im Allgemeinen, wären solche Nachmittage wie der im Gemeindezentrum in dieser Form wohl nicht möglich.
„Es geht hier um Geselligkeit“, so Wernicke weiter, „um Gespräche, um Austausch, darum, nicht zu vereinsamen. Deswegen machen wir das hier jedes Jahr und deswegen machen wir das so gerne.“
„Das“ ist der besagte Adventskaffee, der nun zum insgesamt 26. Mal stattgefunden hat.
Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko ließ es sich nicht nehmen, auch ein paar warme Worte an die anwesenden Senioren zu richten und die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen zu betonen: „Gerade in Zeiten, die schnell und laut und unübersichtlich sind, ist es ganz schön, mal innezuhalten und sich an den Freundschaften und an der Gesundheit zu erfreuen.“ Zudem hatte sie die Geschichte vom kleinen Weihnachtsbaum mitgebracht, die sie vortrug.
Die rund 70 Gäste dankten Dr. Eckart Wernicke, Beatrice Schenk-Motzko, natürlich Wiltrud Post und allen ehrenamtlich Helfenden mit warmem Applaus. Und dann durfte der Alleinunterhalter am Keyboard loslegen, mit „Heidschi Bumbeidschi“ wurde der gesellige Teil des Nachmittages eingeleitet – und leckerer Kuchen verspeist.



