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Jugendchor Hochtaunus begeistert mit dem Weihnachtsoratorium

Alle Mitwirkenden waren jünger als 30 Jahre. Die Altersgrenze für die Sängerinnen und Sänger des Jugendchors Hochtaunus liegt bei 25 Jahren. Foto: J. Reichwein

Hochtaunuskreis. – Die Proben des Jugendchors Hochtaunus und der organisatorische Kraftakt die zahlreichen Beteiligten unter einen Hut zu bringen, haben sich mehr als gelohnt. Am Dreikönigstag gab es für Musikfreunde ein besonderes Erlebnis: Der Jugendchor Hochtaunus präsentierte das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Die Bad Homburger Marienkirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Das Weihnachtsoratorium gehört zu den beliebtesten und meistgespielten Musikwerken in der Weihnachtszeit. Diese Aufführung jedoch zeichnete sich durch zwei Besonderheiten aus: Zum einen waren alle Mitwirkenden jünger als 30 Jahre. Die Altersgrenze für die Sängerinnen und Sänger des Jugendchors Hochtaunus liegt bei 25 Jahren. Unterstützt wurde der Chor von der Sinfonietta Hochtaunus, die mit ihrem vollen Einsatz dem Werk das nötige Maß an Opulenz verlieh.

Die Solisten, die Mitglieder des Chors oder des Orchesters und der Dirigent sorgten dafür, dass die fast 300 Jahre alte Musik jugendfrisch zu neuem Leben erweckt wurde. Von allen Beteiligten wurde voller Einsatz verlangt. Die zweite Besonderheit hatte im Vorfeld für gespannte Erwartungen gesorgt, denn der Jugendchor hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das anspruchsvolle Werk in nur vier Probentagen einzustudieren. In der ersten Januarwoche nutzte der Jugendchor Hochtaunus dafür das Landratsamt des Hochtaunuskreises als Probenlokal und arbeitete intensiv und hochkonzentriert an der Einstudierung. Unter der souveränen Gesamtleitung von Tristan Meister ließen sich die beteiligten Vokalisten und Instrumentalisten zu einer höchst konzentrierten, aber nicht angestrengt wirkenden Leistung mitreißen. Ein regelrechter Beifallsturm der über 380 Zuschauer zum Ende belegte den Erfolg des gelungenen Experimentes.

Ermöglicht wurde das Projekt „Weihnachtsoratorium“ durch die im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Chorakademie Hochtaunus – eine Kooperation zwischen dem Hochtaunuskreis und dem Sängerkreis Hochtaunus. Ziel ist es, ambitionierte und nachhaltige Chorprojekte im Taunus zu unterstützen. „Der Jugendchor Hochtaunus hat einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er zu den kulturellen Aushängeschildern in unserem Hochtaunuskreis gehört“, freut sich Landrat Ulrich Krebs. „Der Erfolg des Konzertes bestätigt uns, dass wir mit unserer musikalischen Nachwuchsförderung auf dem richtigen Weg sind.“

Der Jugendchor Hochtaunus, 2011 gegründet, steht in der gemeinsamen Trägerschaft der Johann-Isaak-von-Gerning Stiftung – Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis und des Sängerkreises Hochtaunus. Gemeinsam mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester Hochtaunus bietet er musikalisch begabten Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf hohem Niveau künstlerisch weiterzuentwickeln.

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