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Leserbrief

Aktuell

Unser Leser, Heinz Abraham, Am Sportfeld, Oberhöchstadt, schreibt zum vergangenen Kronkauz im Kronberger Boten Folgendes:
Wieder einmal statt Kultur- oder Bau-Problemen ein lesenswerter mit „Ja, so ist es!“, der sich mit der Wirtschaft und den Zinsen beschäftigt, übrigens sehr eingehend und umfangreich. Allerdings hat er auf einen Aspekt nicht hingewiesen: das nicht mehr anlegbare Geld wird zwar weitgehend ausgegeben, aber mit erhöhter Zahlung von Mehrwertsteuer bei Waren und Dienstleistungen oder bei Immobilienkäufen auch für Grunderwerbssteuer und Grundsteuer. Dadurch erst erhöhen sich die Einnahmen von Ländern und Bund, und dann kann vielleicht oder möglicherweise oder aber eventuell (Versprechungen von Politkern sind nicht einklagbar) ein recht kleiner Teil den Steuerpflichtigen nach der Bundestagswahl zurückgegeben werden. – Gegenargumente, dies nicht zu tun, werden schon fleißig angesammelt. Manche sind berechtigt, andere aber eher an den Haaren herbeigezogen. Die sonstigen Geld-Angebote mit Aktien oder Fonds, welche zwar mehr Renditen ausschütten, aber nur profitabel sind, wenn man sehr viele Jahre sich nichts auszahlen lässt, (also für Rentner und Geringverdiener ohnehin sinnlos) und wenn die Kurse nicht in den Keller gehen (zu hohes Risiko für tariflich nicht zu üppig bezahlte Arbeitnehmer), lassen die Altersversorgungs-Ergänzungen auch nicht zu blühenden Landschaften werden.

Für Rentner unterhalb der Steuerpflicht-Grenze, und das sind immer noch sehr viele (Nichtveranlagungsbescheinigung), ist die Altersversorgung durch Zinswegfall weit gravierender als für noch verdienende. Nun wird das Kapital selbst angegriffen und so vermindert.

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