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Leserbrief

Mut zur Wildnis im Garten. Foto: von Weiss

Aktuell

Unser Leserin Yvonne von Weiss, Am Guaitapark ,, Kronberg, schreibt unter der Überschrift „Warum nicht einmal Wildnis wagen?“ Folgendes: Sie kennen das, der Rasen ist herrlich gerade gemäht, kein Löwenzahn stört die Sicht. Die Büsche stehen geschnitten in Reih‘ und Glied, holziger Rindenmulch umrandet Blume und Beet. Man lässt sich auf der Gartenliege nieder und hört – NICHTS.

Seit zirka zwei Jahren summt es kaum noch, Käfer erklimmen weder meine Stühle noch Bänke, kein Schmetterling setzt sich auf meine Stiefmütterchen. Nicht einmal Wespen lassen sich mehr sehen. Auch die zahlreichen Bienen meiner Nachbarin fliegen nur noch sporadisch in meinen Garten. Viele Beiträge in den letzten Wochen haben mich auf das Bienen- und Insektensterben hingewiesen, so auch ein Artikel im letzten Kronberger Boten.

Ich wollte etwas tun.

Stand alt: Ein getrimmter Garten, ohne Leben. Stand jetzt: Ich habe einen Teil meines Gartens verwildern lassen, es wird nicht gemäht, gedüngt oder Unkraut gejätet.

Ich habe einen Kompost angelegt, zusätzlich Wildblumensamen ausgesät. Sicher nur ein kleiner Beitrag meinerseits, aber ich beobachte mit Freude, wie sich langsam etwas tut. Und wenn es nur erste Mückenstiche sind.

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