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Leserbrief

Aktuell

Unser Leser Franz Plesser, Widenmayerstraße, 80538 München, schreibt uns zu den Leserbriefen von Benedikt von Westphalen und Karin Vogelsang vom 29. November im Kronberger Boten zum Thema, Verkauf des Kronberger Bahnhofs, Folgendes:

Als Zugereister aus München und künftiger Kronberger Pendler bin ich über das hiesige Intrigantenstadl nachhaltig entsetzt. Ich habe selten so viel „fake news“ gelesen… was ist eigentlich hier in Kronberg los, was sollen diese Behauptungen? Ich halte das Konzept der REAL KG klar für besser: Alles im Bahnhof! Das wünschen sich die Bürger; es soll endlich losgehen und nicht noch ein weiteres Gebäude in dem zubetonierten Bahnhofsgebiet errichtet werden. Wenigstens der Bahnhof soll wieder etwas für alle/die Bürger werden! Es ist ein Unterschied, ob jemand, wegen eigener kommerzieller Interessen, einen größtmöglichen Neubau errichtet, um diesen zu vermieten (vor dem Hintergrund sind auch 50.000 Euro mehr kein Thema) oder ob jemand ein kostspieliges Wetterdach errichtet, wo Paketstation, Fahrradständer und Wartebereiche für die Bürger untergebracht werden. Damit wird den Bürgern ja quasi etwas recht uneigennützig spendiert.

Es handelt sich bei „Unser Bahnhof“ übrigens nicht um eine Nachbildung des früheren Fürstenpavillons, sondern um einen modernen Neubau, in dem ein tegut, REWE oder Spar Minimarkt und ein DB Service Store vorgesehen ist, so wie in dem (hässlichen) Neubau am Bahnhof Oberursel.

Ich könnte mir vorstellen, dass die einfachere Lösung der REAL KG auch keinen neuen Bauantrag für den Bahnhof benötigt, weil es sich ja quasi um die alte Nutzung handelt. Also vermutlich ein großer Zeitvorteil hieraus entsteht, wenn der Bahnhof jetzt zügig saniert wird, als auf die Baugenehmigung im komplizierten Verfahren für „Unser Bahnhof“ mit der Bahn und Bauaufsichtsbehörde zu warten. Denn auf dem Vorplatz besteht ja jetzt gar kein Baurecht, das ist hier der Pferdefuß.

Die Aussage: Jetzt soll eine Bäckerei favorisiert werden auf Kosten eines großzügigen Reise- und Informationszentrums für uns Bürger, ist falsch. Das Café und der Backshop im Bahnhof sind nicht neu, sondern von Anfang an Teil des Konzeptes von REAL KG. Aufgrund der zu einem großen Teil unterschiedlichen Öffnungszeiten und Angebote werden sich Café und Restaurant nicht kannibalisieren. Das Ladengeschäft der lokalen Bäckerei Flach führt zu einer Belebung frühmorgens und auch tagsüber und sonntags.

Die ganze Planung könnte deutlich weiter sein, wenn endlich mal eine Entscheidung umgesetzt würde oder die Stadt es selber in die Hand nimmt.

Die Beispiele Eppstein, Oberursel und auch Bad Homburg, wo ich mit meiner Familie lange gelebt habe, haben gezeigt, dass es geht, wenn man nur will!

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