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Trickbetrug: Polizei warnt vor falschem Gerichtsvollzieher

Schönberg (kb) – Im Zeitraum 3. und 4. Juli erleichterten nach Polizeiangaben Trickbetrüger einen 68-jährigen Kronberger um mehrere Zehntausend Euro. Die Täter gaben sich per Telefon als Gerichtsvollzieher sowie Zollbeamte aus. Der Mann überwies, nicht ahnend, dass Kriminelle hinter diese Masche stecken, den ausstehenden „Mahngebühr“ für seine angeblichen Gewinnrücklagen im Ausland. Als die Täter jedoch eine weitere Zahlung verlangten wurde der Geschädigte

misstrauisch und kontaktierte die Polizei.

Diese warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Hinweise an die Bevölkerung: Per Telefonanruf wird vorgegaukelt, man hätte einen größeren Geldbetrag bei einer Lotterie oder einem Gewinnspiel gewonnen. Vor Auszahlung der Gewinnsumme sei es erforderlich, für etwaige Gebühren/Kosten einen kleinen Geldbetrag vorab zu überweisen. Dazu bedienen sich die Betrüger meist sogenannter Bezahldienste, wie beispielsweise Western Union.

Die Polizei rät daher dringend, keinerlei Vorabzahlungen zu leisten und auch nicht auf die im Telefondisplay angezeigten beziehungsweise übertragenen Rufnummern zu vertrauen. Mit der heutigen Telefontechnik, insbesondere Internettelefonie, ist es demnach möglich, alle beliebigen Nummern auf dem Display des Anrufers anzeigen zu lassen. In vielen Fällen, so auch in diesem Fall, sind die Betrüger so ungeniert, mehrmals bei den mutmaßlichen Gewinnern anzurufen, um weitere Vorauszahlungen zu verlangen.

Überlegen Sie, so der Rat der Polizei, ob Sie wirklich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Notieren Sie sich den Namen des angeblichen Unternehmens und recherchieren Sie im Internet, ob das Unternehmen nicht bereits negativ aufgefallen ist. Die Polizei bittet mit Nachdruck darum, die sehr gut gemeinten Ratschläge zu beherzigen. „Wir wollen Sie schützen und Ihnen nicht sagen müssen, dass Sie Opfer eines Trickbetrügers wurden und die Ermittlungen in diesen Fällen nicht selten ins Leere laufen“, so die Polizei. Weitere Informationen und Tipps sind außerdem über die polizeiliche Beratungsstelle unter www.polizei-beratung.de zu erfahren.

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