Besuch des Burgvereins in der Kronberger Malerkolonie

Die ehrenamtlichen Aktiven besuchten die aktuelle Ausstellung „Die Künstler-Kolonie Worpswede“. Foto: Ried

Kronberg (kb) – Zwischen dem Museum Kronberger Malerkolonie und dem Burgverein mit seinem Burgmuseum samt dem von ihm mitbetreuten Stadtmuseum besteht schon seit vielen Jahren ein reger Austausch. Kein Wunder, denn die beiden Institutionen sind als Stiftungen zentrale Fixpunkte und Impulsgeber im kulturellen Leben der Burgstadt.

Nicht zuletzt wird deswegen der Besuch der genannten Museen dank einer gemeinsamen Kombikarte zum reduzierten Preis angeboten. Kürzlich haben 20 ehrenamtlich Aktive des Burgvereins die Gelegenheit genutzt, die aktuelle Ausstellung „Die Künstler-Kolonie Worpswede“ im „Maler-Museum“ zu besuchen, die dort noch bis zum 22. März nächsten Jahres zu sehen ist. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stiftungsvorsitzende Felicitas Hüsing übernahm die Kunsthistorikerin Esther Walldorf die Burgvereinsgruppe, um diese sehr kompetent und kurzweilig in die Welt der Kunstschaffenden aus dem Künstlerdorf Worpswede, das nordöstlich von Bremen liegt, einzuführen. Die 1889 gegründete Malerkolonie hatte ihre produktivste Phase zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Zu ihr gehörten unter anderem so bekannte Künstler und Künstlerinnen wie Hans am Ende, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck, Hermine Overbeck-Rohte, Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker, die sich immer wieder von der urwüchsigen und geheimnisvollen Moorlandschaft mit dem endlosen Horizont um Worpswede inspirieren ließen.

Die Gruppe der ehrenamtlich Aktiven des Burgvereins während des Besuches im „Maler-Museum“ Foto: Ried



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