Erfolgreiche Kinder-Fahrrad-Demo

Der ADFC und seine Unterstützer setzen sich für sichere Schul- und Radwege ein. Foto: privat

Kronberg (kb) – Mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete die Kinder-Fahrrad-Demo am Berliner Platz und bis zur Ankunft am Zwischenstopp an der Altkönigschule kamen sogar 100 Mitfahrer zusammen. Diese Zahl zeigt deutlich, wie wichtig das Thema der sicheren Schul- und Radwege für viele Bürger ist. Zur Freude aller Beteiligten spielte auch das Wetter mit und es blieb trocken.

Organisiert von der Ortsgruppe Kronberg des ADFC war dies die erste Kinder-Fahrrad-Demo in Kronberg, die Teil der Aktionswoche “Straßen sind für alle da“ stattfand. Der ADFC Kronberg und seine Unterstützer setzen sich für sichere Schul- und Radwege ein. Sie fordern, dass Geh- und Radwege so gestaltet und gekennzeichnet sind, dass Kinder ab dem Grundschulalter sicher und selbstständig zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sein können.

Dazu gehöre eine deutliche Verbesserung der Gehwegsituation. Diese müssen verbreitert werden, wo nötig. Schulwege müssen deutlich für Autofahrer erkennbar markiert sein und entlang der Wege müssen regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Des Weiteren müsse Falschparken auf Gehwegen und Zebrastreifen konsequent geahndet werden und Gehwege müssen generell von parkenden Autos, Hundekot, Mülltonnen, Baustellenbeschilderung sowie anderen Hindernissen freigehalten werden.

Laut der ADFC Ortsgruppe sollte es überall dort Zebrastreifen geben, wo sie Kindergärten, Spielplätze und Wohngebiete miteinander verbinden. Radwege müssen klar als solche markiert, beschildert, beleuchtet und zwischen den Schulen als „Netz“ verknüpft werden. Zudem seien Radwege, die im Nichts oder an Bordsteinkanten enden, plötzlich an Kreuzungen aufhören oder wichtige Übergänge aussparen, mehr Gefahr als Hilfe. An dieser Stelle müsse deutlich nachgebessert werden. Um die Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger deutlich zu erhöhen sowie Lärm und den CO2 Ausstoß zu reduzieren wünschen sie sich Tempo 30 in der ganzen Stadt.

Da auch Bürgermeister König bei der Demo mitgeradelt war, verspricht sich der ADFC, dass ihre Forderungen gleich an der richtigen Stelle ankamen. Insgesamt also ein voller Erfolg und die Veranstalter sind sich sicher, dass es nicht die letzte Fahrt gewesen sein wird.



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