FDP Kronberg erreicht 12,8 Prozent bei der Kommunalwahl

Holger Grupe, Kristina Fröhlich, Tina Knoll und Stefan Griesser (v. l.) blicken positiv in die Zukunft der FDP Kronberg. Foto: privat

Kronberg (kb) – Die Wahl ist entschieden – jetzt beginnt die Arbeit. Die FDP-Fraktion Kronberg hat sich nach der Kommunalwahl konstituiert. Mit einem eingespielten Team, neuen Impulsen und klarer Haltung würden die Liberalen in die kommende Legislaturperiode starten.

Das Ergebnis von 12,8 Prozent sei ein starkes Signal – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen bundespolitischen Lage. Es zeige: Die liberale Stimme hat in Kronberg weiterhin Gewicht.

Die FDP hat einen Sitz verloren – wie auch SPD, Grüne und KfB. Entscheidend sei für die liberale Fraktion jedoch nicht die absolute Zahl der Mandate, sondern die Qualität der politischen Arbeit. In den vergangenen fünf Jahren habe die FDP Kronberg verlässlich geliefert – mit klaren Positionen, konstruktiven Vorschlägen und einem Fokus auf das, was Kronberg wirklich voranbringe. Die neue Fraktion wird von der Fraktionsvorsitzenden Kristina Fröhlich und ihrem Stellvertreter Holger Grupe geführt.

Weitere Mitglieder der Fraktion sind Stefan Griesser, der die FDP im Haupt- und Finanzausschuss vertreten wird, sowie Tina Knoll, die im Kultur- und Sozialausschuss mitarbeiten wird.

Auch in den Ortsbeiräten bleibt die FDP präsent: in Schönberg durch Dr. Christian Gans, in Kronberg durch Dr. Frank Matzen und in Oberhöchstadt durch Herbert Luchting. Mit Gilbert Sonntag wollen die Liberalen einen erfahrenen Stadtrat in den Magistrat entsenden. Für die kommenden fünf Jahre setzt die FDP folgende inhaltlichen Schwerpunkte:

Solide Finanzen und verantwortungsvolle Haushaltspolitik. Kronberg müsse handlungsfähig bleiben – ohne reflexhafte Steuer- und Gebührenerhöhungen und mit klaren Prioritäten bei Investitionen.

Mehr Sicherheit durch klare Strukturen: Die FDP macht sich stark dafür, in Kronberg einen zentralen Sicherheitsstandort zu etablieren, der Polizei, Rettungskräfte und weitere Akteure bündelt und schnelleres Handeln im Ernstfall ermöglicht. Ziel sei mehr sichtbare Präsenz, kürzere Reaktionszeiten und ein gestärktes Sicherheitsgefühl für die Bürgerinnen und Bürger.

Mobilität pragmatisch verbessern: Den Liberalen ist es wichtig, konkrete Verbesserungen im Alltag zu erreichen, durch effizientere Nutzung des Stadtbusses, gezielte Maßnahmen für sichere Wege und den Abbau des Sanierungsstaus bei Straßen. Mobilität müsse funktionieren und nicht immer wieder ideologisch diskutiert werden.

Gerade in einer Zeit, in der politische Debatten oft lauter und gleichzeitig unklarer werden, brauche es eine Kraft, die Orientierung gibt, abwägt und Verantwortung übernimmt. Eine starke liberale Stimme sei dafür unverzichtbar.

Kristina Fröhlich: „Solide Finanzen, mehr Sicherheit und pragmatische Lösungen im Alltag – daran werden wir in den nächsten fünf Jahren arbeiten.“



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